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Nibelungenschule: Deutsche Herzstiftung beugt mit früher Vorsorge Spätfolgen vor / Kinder werden zu mehr Bewegung animiert

Seilspringen bringt Grundschüler in Schwung

Archiv-Artikel vom Freitag, den 15.02.2013

Von unserer Mitarbeiterin Sandra Usler

Seilspringen kann nicht nur Spaß machen, sondern ist auch noch gut für Fitness und Gesundheit.

©  su

VIERNHEIM. "Oh Mann, ich hab keine Lust mehr auf Seilspringen", stöhnen die Schüler und schnappen nach Luft. "Wieso, macht doch Spaß", entgegnen ihre Mitschüler und können kaum erwarten, dass die kurze Pause zu Ende ist.

In der Nibelungenschule findet gerade ein Rope-Skipping-Workshop statt - ein etwas anderer Sportunterricht für die vierte Klasse. Sportlehrerin Sarah Gürs hat diesmal Verstärkung bekommen. Christina Heinrichs, aktive Rope-Skipperin, kommt im Auftrag der Deutschen Herzstiftung zu solchen Workshops in die Schulen.

Sie vermittelt den Kindern vor allem Sport und Spaß, aber auch den gesundheitlichen Aspekt, der hinter der Aktion steht.

Laufen, Springen, Ballspielen - was dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entspricht, gehört heutzutage nicht mehr selbstverständlich zum Tagesablauf.

Viele Kinder spielen nachmittags lieber am Computer oder schauen Fernsehen. Eine Folge davon: Weltweit ist bereits mehr als jedes fünfte Schulkind übergewichtig.

Die Deutsche Herzstiftung möchte dieser Entwicklung mit dem Präventionsprojekt "Skipping Hearts - Seilspringen macht Schule" entgegenwirken und Kinder motivieren, sich mehr zu bewegen.

An den Grundschulen wird den Kindern die sportliche Form des Seilspringens - das "Rope Skipping" - vermittelt.

Aktuell wird das Bewegungsprogramm in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin, Bayern und im Saarland durchgeführt und hat bundesweit mit über 3000 Workshops schätzungsweise weit über 150 000 Kinder erreicht.

Angeboten wird ein kostenfreier Basis-Kurs in der Schule. Diese sportliche Form des Seilspringens eignet sich zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten, wie Ausdauer und Koordination. su

[mehr...]

"Die Viertklässler haben da schon einen klaren Bezug dazu", weiß Sarah Gürs. Christina Heinrichs erklärt den Schülern, wie man die richtige Länge des Seils ermittelt: mit beiden Beinen auf dem Seil stehen, dann müssen die Griffe bis zu den Achseln reichen. Die farbigen Griffe kennzeichnen die unterschiedlichen Längen - und begonnen wird mit dem schwarzen Seil. Denn als Erstes stehen Partnerübungen an. Nacheinander ins Seil springen oder gemeinsam springen.

Schnell erkennen die Schüler, dass es leichter ist, wenn der größere Partner das Seil schwingt oder dass das Paarhüpfen einfacher ist, wenn die Partner etwa gleich groß sind.

Mit kürzeren Seilen testen die Mädchen und Jungen dann die Einzelübungen. "Side Straddle", "Criss Cross" oder "Can-Can" heißen die Aufgaben, die die Schüler ausprobieren. "Schaut mal, welche ihr am besten könnt", erinnert Christina Heinrichs immer wieder. Denn aus allen Übungen - Partner, Einzel- und Gruppenübung - entsteht am Ende eine Choreografie.

Zur Vorführung kommt die Parallelklasse in die Turnhalle und erfährt beim Zuschauen, dass Rope-Skipping nicht nur Spaß machen kann, sondern auch noch richtig gut für Fitness und Gesundheit ist.

© Südhessen Morgen, Freitag, 15.02.2013

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