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Eishockey: NHL-Star Pavel Datsyuk trainiert in der Viernheimer Halle mit den Mannheimer Jungadlern / Spieler von Übungen beeindruckt

Weltmeister macht Nachwuchs Beine

Von unserer Mitarbeiterin Sandra Usler

Der 33-jährige russische Eishockeynationalspieler Pavel Datsyuk (linkes Bild rechts unten sowie rechts) zeigte den Jugendlichen etliche Kniffs und Tricks auf dem Eis.

©  su

VIERNHEIM. Fast erkennt man den NHL-Star nicht: In einer Trainingsjacke der Adler Mannheim, mit roter Baseballcap auf dem Kopf und Flipflops an den Füßen schlendert Pavel Datsyuk durch die Viernheimer Eissporthalle. Aber, wer ein echter Eishockeyfan ist, muss nur einmal hinschauen. Walter Gerwien nutzt die Gunst der Stunde: Er zückt den Stift und lässt sich seinen Adler-Puck von dem russischen Eishockeynationalspieler signieren.

"Jetzt ist meine Sammlung wieder ein Stück größer", freut sich der Heddesheimer und verstaut den Puck sicher in der Tasche. "Wir waren dieses Jahr in den USA, haben ein paar NHL-Spiele gesehen. Aber hier habe ich die Chance, einen Superstar ganz nah zu treffen", ist der Jungadler-Fan stolz auf die Begegnung und das Erinnerungsfoto.

Zwei Tage lang unterstützt der 33-jährige Datsyuk die Trainer beim Trainingscamp der Jungadler. Die älteren Spieler haben ihre Einheit schon hinter sich, die jüngeren gehen anschließend - nach einer Theoriestunde samt Videoanalyse -auf das frisch präparierte Eis. Während sich die Schülermannschaft auf dem Eis aufwärmt, wärmt Datsyuk seine Schuhe auf - und betritt als Letzter das Stadionrund.

Pavel Datsyuk ist einer der ganz Großen im Eishockeysport. Zweifacher Stanley-Cup-Gewinner mit den Detroit Red Wings, Mitglied im NHL-All-Star-Team, Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen - und neuer Weltmeister mit dem russischen Team. Sebastian Heinrich und Marvin Edam muss man das nicht erklären. "Na klar, den kennen wir!", bekräftigen die beiden Viernheimer. "So ein Weltstar in Viernheim, das ist schon was Besonderes."

Die Jungs spielen bei den Eisfüchsen Viernheim, sind also auch am Aufbau der Trainingseinheit interessiert. "Die Übungen sind nicht schwer - aber die Schnelligkeit...", sind die Jungs beeindruckt. Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben auf dem Eis steigt aber, Jungadler-Trainer Helmut de Raaf übersetzt für seine Spieler die Anweisungen von Jay Woodcroft. "Mann, wie kompliziert", kommentieren Sebastian und Marvin die Übungen, die der Assistant-Coach der San Jose Sharks den Nachwuchsspielern vorgibt. Pavel Datsyuk übernimmt den Vorführpart, macht zusammen mit den anderen Coaches vor, wie der Spielzug aussehen soll. Immer wieder nimmt sich der Profi ein Talent zur Seite, gibt Tipps und Hinweise.

In der Mannschaft der Jungadler steht übrigens auch ein Viernheimer: André Naumann ist mit der Schülermannschaft der Mannheimer deutscher Meister geworden. In seinem blauen Trikot flitzt er jetzt über das Eis. "Blau und Weiß sind die Stürmer, die Verteidiger haben die roten Trikots an", haben Sebastian und Marvin gleich erkannt und verfolgen interessiert die Spielform zum Ende der Trainingseinheit, als die Spieler im fliegenden Wechsel die einzelnen Abwehr- und Angriffsformationen testen. Nach 90 Minuten ist die Einheit beendet - und die Viernheimer Jungs stehen an der Bande und warten auf den NHL-Profi. Die Jungadler müssen sich mit ihren Erinnerungsfotos noch gedulden, es geht gemeinschaftlich in die Kabine. Für die Fans in der Halle nimmt sich Pavel Datsyuk aber Zeit, posiert für Bilder und erfüllt Autogrammwünsche.

Eishockey-Fan Daniel Schmitt hat Sammelkarten zum Signieren dabei. "Ich wohne ja nicht weit weg, da habe ich die Gelegenheit genutzt", blickt der Weinheimer stolz auf die Datsyuk-Karte- ab jetzt mit original Unterschrift.

© Südhessen Morgen, Samstag, 14.07.2012

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