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Blick nach Worms: Australisches Ensemble Tom-Tom-Crew begeistert im Wormser mit Akrobatik und Hip-Hop

Gegen die Gesetze der Physik

Von unserem Mitarbeiter Jürgen Klotz

Atemberaubend: Die Gesetze der Schwerkraft scheinen für die Tom-Tom-Crew aus Australien nicht zu gelten.

© jkl

Worms. Ein wahres Spektakel erlebte das Publikum am Wochenende im Wormser. Zu Gast war die Tom-Tom-Crew. Die Australier sorgten von der ersten Minute an für Erstaunen, denn ihr Programm ist alles Mögliche, aber bestimmt nicht alltäglich.

Zu Beginn stand eine Entschuldigung an. Schlagzeuger Ben Walsh bat um Nachsicht, dass die Show in englischer Sprache abläuft, noch dazu in einem eher schwer verständlichen australischen Akzent. Aber Walsh gab auch direkt Entwarnung, denn: "Es wird sowieso nicht viel gesprochen, die Action steht im Vordergrund."

Im Rausch der Sprünge

Wenn man von einer Kombination aus Hip-Hop und Artistik hört, kann man sich zunächst vielleicht nur wenig darunter vorstellen. Tatsächlich führt die Truppe aus Down Under in jeder Sekunde ihres Auftritts einen Kampf gegen die Gesetze der Physik. Unter den Klängen von DJ Wasabi, dessen Art aufzulegen und zu mixen schon eine Kunst für sich ist, springt sich das Ensemble regelrecht in einen Rausch.

Ben Lewis, Daniel Catlow, Jamie Macdowell, Mali de Goey, Arystan Abishev und Bree Le Cornu sind ausgebildete Turner und Artisten. Dies alles aber so unter einen Hut zu bringen, ist schier unglaublich. Die Abfolge der waghalsigsten Flugnummern ist rasend schnell, die Beats im Hintergrund sind eine passende musikalische Untermalung, genau wie die rasanten Trommelnummern von Schlagzeuger Walsh.

"Versuchen Sie das nicht zu Hause", könnte das Motto des Abends sein. Die Besucher halten ein ums andere Mal die Luft an, denn vieles spielt sich in luftiger Höhe ab - ohne Netz und doppelten Boden. Die Künstler werfen sich gegenseitig, nehmen akrobatische Positionen ein, die selbst dem chinesischen Staatszirkus alle Ehre machen würden, und weigern sich beharrlich, sich der Schwerkraft unterzuordnen. Nur die Zuschauerresonanz ist nicht so überwältigend wie die Show.

Kaum zu begreifen ist die Darbietung von Tom Thum. Der Beatbox-Weltmeister ist ein echtes Intonationswunder. Als Ein-Mann-Band, nur mit einem Mikrofon und einem offensichtlich sehr leistungsfähigen Kehlkopf ausgestattet, ist er Gesang, Melodie, Rhythmus und Percussion in Personalunion. Wie schon bei vielen Akrobatiknummern stellt sich hier die Frage: Wie geht das?

Bei der Tom-Tom-Crew ist jeder für sich ein Ausnahmekönner, was sich auch am Beifall zeigt. Am Ende sind die Hauptdarsteller schweißgebadet und das Publikum spendet noch immer - beeindruckt ob des Gesehenen - stehende Ovationen.

© Südhessen Morgen, Dienstag, 23.10.2012

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