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Ausbau der B 47: Zweiter Bauabschnitt abgeschlossen / Dritter Abschnitt in der Planung / Neue Anbindung bringt Entlastung für Rippberg

Zwei Drittel des Weges sind geschafft

Von unserem Redaktionsmitglied Ralf Marker

Die Abnahme des zweiten Abschnitts der Bundesstraße 47 stand dieser Tage auf dem Programm. Das Bild zeigt die Teilnehmer bei der neuen Anbindung an die Kläranlage und die Firma Dossmann.

© Marker

Walldürn/Rippberg. Zwei Drittel des Weges sind geschafft. Beim Ausbau der Bundesstraße 47 zwischen Walldürn und Rippberg stand dieser Tage die Abnahme des zweiten Bauabschnitts auf dem Programm. Bei Schneetreiben trafen sich dazu Vertreter der Stadt Walldürn und des Ortsteils Rippberg, des Straßenbauamts und der Firma Dossmann.

Treffpunkt war die neue Zufahrt zur Kläranlage, die auch als neue Anbindung an die Firma Dossmann dienen wird.

Baudirektor Peter Sippe vom Straßenbauamt Heidelberg sagte bei der Abnahme, es gebe zwar keine Feier, "wir treffen uns hier in Rippberg aber dennoch zu einem erfreulichen Anlass". Die Planungen zur Sanierung der Bundesstraße 47 hätten schon vor über zehn Jahren. Und der Ausbau sei nötig. Sei die Bundesstraße schmal, uns es gebe immer wieder Setzungen. Nun seien der erste und der zweite Abschnitt umgesetzt. Und der dritte Bauabschnitt sei in Planung.

Oberbauamtsrat Jochen Ernst von der Außenstelle Buchen de Straßenbauamtes ging auf die Baumaßnahme ein und sagte, dass sich bei einer solchen Maßnahme Verkehrsbehinderungen nicht vermeiden lassen. Zumal die Umleitungsstrecke nicht das Optimale sei. IN 2011 seien die Vorarbeiten über die Bühne gegangen, 2012 stand dann der Ausbau des zweiten Abschnitts an. In beiden Fällen habe man es geschafft, dass die Strecke über den Winter wieder frei war. Ernst dankte, wie die anderen Redner auch, den Verkehrsteilnehmern für deren Verständnis. Das werde dann beim dritten Abschnitt noch einmal gefordert sein.

Wichtige Maßnahme

Bürgermeister Markus Günther sprach von einer wichtigen Maßnahme. Das vor allem mit Blick auf die Verkehrssicherheit auf der Strecke und auf den Lkw-Verkehr von und zur Kläranlage und von und zur Firma Dossmann. Diese neue Zufahrt bringe dem Ortskern Entlastung. Was den dritten Bauabschnitt angehe, da hoffe er auf eine schnelle Realisierung.

Im Rahmen des Ausbaus der B 47 zwischen Walldürn und Rippberg begannen im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt im Mai 2012. Die rund 1,4 Kilometer lange Baustrecke begann unterhalb des Parkplatzes "Beuchertsmühle" und endete am ehemaligen "Gerolzahner Bahnhof".

Die Bundesstraße hatte eine Breite von 6 bis 6,30 Meter und wurde auf 7,50 Meter verbreitert. Für die Arbeiten musste der Streckenabschnitt zwischen dem Abzweig der L 518 und dem Abzweig der K 3913 voll gesperrt werden. Die großräumige Umleitung des Schwerverkehrs erfolgte von Miltenberg über Hardheim zur B 27 sowie von Amorbach über Mudau zur B 27.

Die Umleitung für den Pkw-Verkehr erfolgt über die L 518 und K 3913 durch Gerolzahn beziehungsweise in umgekehrter Richtung.

Da eine bergseitige Verbreiterung der Bundesstraße infolge der Bahngleise nicht möglich war, erfolgt der Ausbau auf der Talseite. Hierzu wurde das System "Bewehrte Erde" verwendet. Die Erdauffüllung wurde lagenweise eingebaut und mit Geogittern verankert.

Die Frontelemente bestehen aus Drahtgittern, die eine steile Böschung mit 70 Grad Neigungswinkel und zudem eine Begrünung zulassen. Insgesamt wurden rund 30 000 Kubikmeter Boden bewegt und 10 000 Quadratmeter Asphaltfläche neu hergestellt.

Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund drei Millionen Euro.

© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 14.02.2013
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