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Zuwanderung: Deutschland öffnet sich auch für Nichtakademiker außerhalb der EU

Mehr Facharbeiter sollen kommen

Archiv-Artikel vom Donnerstag, den 28.02.2013

Berlin. Krankenschwestern, Altenpfleger, Lokomotivführer, Klimatechniker oder Heizungsmonteure aus Ländern von außerhalb der EU sollen künftig in Deutschland arbeiten dürfen. Dies soll den Engpass an Facharbeitern mildern helfen. Eine entsprechende Regelung billigte das Bundeskabinett gestern. Sie soll am 1. Juli in Kraft treten. Der Verordnung muss allerdings noch der Bundesrat zustimmen.

Nach den Akademikern wird damit dem sogenannten beruflichen Mittelbau der Weg nach Deutschland geebnet. Voraussetzung für den Zugang ist, dass Interessenten eine Berufsausbildung mit Abschluss vorweisen können - für Bereiche, in denen inländische Fachkräfte fehlen. Das Bundesarbeitsministerium sieht in der Neuregelung "eine weitere breite Brücke für qualifizierte Arbeitskräftezuwanderung aus aller Welt".

Pflegebranche zufrieden

Regierungssprecher Steffen Seibert sprach von einem "weiteren Fortschritt", der Wirtschaft bei der Behebung des Fachkräftemangels zu helfen. Priorität habe nach wie vor die Förderung des inländischen Arbeitskräftepotenzials. "Aber es wird nicht ohne gezielte Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte gehen." Für Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist die Neuregelung "ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht, den Wohlstand in Deutschland langfristig zu sichern".

Ein positives Echo kam vom Arbeitgeberverband BDA. Der Beschluss ermögliche Zuwanderung von benötigten Fachkräften auch im nicht-akademischen Bereich. Die Pflegebranche begrüßte die geplante Neuregelung. "Es fehlen uns 40 000 bis 50 000 Pflegefachkräfte in Heimen und Krankenhäusern", sagte der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste, Bernd Meurer. dpa

Donnerstag, 28.02.2013
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