Statistik:
Verbundenheit mit dem eigenen Stadtteil
Rücklauf im Osten am Höchsten
Von unserem Redaktionsmitglied Dirk Jansch
Die Resonanz auf unsere Stadtteilbefragung war erfreulich groß. Vom 27. Mai bis zum 19. Juni 2011 hatten wir unsere Leser mit einem in unserer Zeitung abgedruckten Fragebogen um ihre Meinung gebeten. Mit dem Ziel einer weiteren Optimierung unserer Stadtteilberichterstattung wollten wir wissen: Sind unsere Leser mit Aktualität und Umfang der Stadtteilausgaben zufrieden? Reicht es aus, dass die Stadtteilseiten zweimal wöchentlich - jeweils mittwochs und freitags - erscheinen? Spricht das seit vielen Jahren etablierte Konzept mit vier getrennten Ausgaben über das ganze Stadtgebiet die Leser noch an? Und wie sieht es mit der Themengewichtung aus?
1837 Fragebögen sind zurückgeschickt worden. Allein das zeigt schon die große Verbundenheit der Leser mit der Stadtteilberichterstattung des Mannheimer Morgen. Die Zahlen belegen dies eindrucksvoll: 97,5 Prozent geben an, dass sie an einer Berichterstattung aus dem eigenen Stadtteil interessiert oder sogar sehr interessiert sind. In zahlreichen zusätzlichen Anmerkungen haben uns die Leser ihre Wünsche mitgeteilt. Dem hohen Informationsbedürfnis in den Stadtteilen folgt auch der Grad der Identifikation: 83,1 Prozent der Teilnehmer fühlen sich mit ihrem Wohnort verbunden.
Von den 1837 Teilnehmern sind 72,3 Prozent über 60 Jahre alt, davon 52 Prozent männlich und 48 Prozent weiblich. 83,2 Prozent aller Befragten leben alleine oder zu zweit. Mit 30,5 Prozent hatten die Leser im Mannheimer Osten die höchste Teilnehmerquote, gefolgt vom Süden (27,8 Prozent), der Mitte (21,9 Prozent) und den Nord-Stadtteilen (19,8 Prozent). Auf die einzelnen Stadtteile heruntergebrochen hatte der Lindenhof (193) die höchste Rücklaufquote. Es folgen Feudenheim (156), Neckarau (141), Käfertal (131), Gartenstadt (122), Neckarstadt (112) und Rheinau (111).
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