Ketsch

FDP Bundestagskandidat bei Bürgermeister Jürgen Kappenstein zu Gast / Marktplatzumgestaltung und Gewerbegebiet sind Themen des Gesprächs

Tzschaschel: Bürgerbeteiligung ist wichtig bei der Entwicklung

Ketsch.Bei einem Besuch im Rathaus sprachen der FDP-Bundestagskandidat Hendrik Tzschaschel und Bürgermeister Jürgen Kappenstein über die Veränderungen im Gewerbegebiet, Verkehrsinfrastruktur sowie über die Umgestaltung des Marktplatzes.

Für den FDP-Politiker sei es wichtig, dass für Gewerbeansiedelungen Raum geschaffen werde und er gratulierte der Gemeinde zu einem innovativen Arbeitgeber, dies teilt der Bundestagskandidat mit. Im März 2018 wird der Sportartikelhändler "21sportsgroup" ein Logistikzentrum vor Ort errichten. Das bedeute einerseits neue Arbeitsplätze und einen weiteren Gewerbesteuerzahler, aber anderseits auch eine Veränderung für das Gewerbegebiet und eventuell für die Bewohner, so Tzschaschel in der Mitteilung weiter.

Die Verkehrsinfrastruktur sei zu überprüfen, wenn die Belastungen für Bürger und andere Betriebe größer werden sollten, so der Bundestagskandidat, der zugleich dafür plädierte, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu verbessern und die Eigenverantwortung zu stärken. In Deutschland müsse man sich trauen, wieder eine Republik der Chancen zu werden, betonte der FDP-Politiker.

Ein großes Thema war die innerstädtische Entwicklung, verbunden mit einem Verkehrskonzept. Tzschaschel, nach dessen Meinung es wichtig sei, Plätze innerhalb einer Kommune zu definieren, fragte nach der Attraktivität des Innenbereichs. Denn entscheidend seien die Aufenthaltsbereiche einer Kommune.

Ortskern mit Leben füllen

Bürgermeister Kappenstein hob die Anstrengungen seiner Gemeinde hinsichtlich der innerörtlichen Ausgestaltung hervor. Er bezog sich auf den Bürgerentscheid und die Überlegungen, am Marktplatz ein Gebäude zu errichten, das dazu beitragen könnte, diesen Bereich stärker zu beleben. Bürger an Weiterentwicklungsprozessen miteinzubinden, sei nach Tzschaschel heutzutage von großer Bedeutung. Er begrüßte es, dass Ketsch die Herausforderung, den Innenbereich attraktiver zu gestalten, aktiv betreibe.

Insbesondere sei Mobilität neu zu denken, wenn Zukunftsperspektiven entwickelt werden. Die Verkehrsinfrastruktur sei an die Bedürfnisse der Bewohner anzupassen. Die aufkommende E-Mobilität könne für den Innenbereich einer Kommune von Bedeutung sein, so die Mitteilung abschließend. zg/sb

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