Speyer

Domgarten Saliergesellschaft und Stadt sorgen für Nachpflanzung des zerstörten Ginkgos

Freud und Leid um den Lebensbaum

Speyer.Er symbolisiert das Leben und gilt als langlebig und robust, schließlich hat er als einziger seiner Art die Eiszeit überlebt. Die Rede ist vom Ginkgo-Baum. "Doch gegen mutwillige Zerstörung nächtlicher Vandalen ist er nicht gefeit", bedauert Alfred Schießler, Vorsitzender der Salier-Gesellschaft, bei einer Pflanzaktion im Domgarten.

Gemeinsam mit Schatzmeister Klaus Feichtner dankte er der Stadtgärtnerei für die schnelle und unkonventionelle Hilfe, die neben Auswahl, Transport und Pflanzung auch die Hälfte der Anschaffungskosten des fünf Meter hohen und 15 Jahre alten Gingko biloba übernimmt. "Für uns als Verein, der 2005 anlässlich des 955. Geburtstages des Salierkaiser Heinrich IV. dieses Symbol des Lebens gestiftet hat, ist es schon traurig, dass zum wiederholten Male ein Vadalismus-Schaden zu beklagen ist", betont Schießler und erinnert an den Baumfrevel im März vor sechs Jahren.

Auch die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei hoffen, dass sie zum letzten Mal an dieser Stelle im Domgarten ein Loch für den Wurzelballen ausheben. zg

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