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Beinahe hätte Mannheim mit einem großen Bau der Moderne glänzen können. Als 1952 ein Architekturwettbewerb zum Neubau des kriegszerstörten Nationaltheaters ausgeschrieben wurde, bewarben sich auch zwei Schlüsselfiguren deutscher Moderne: Ludwig Mies van der Rohe und Hans Scharoun lieferten wegweisende Entwürfe, doch die Stadt entschied sich damals für den eher unbekannten Frankfurter Architekten Gerhard Weber. Sicherlich hatten die Verantwortlichen ihre Gründe - der Bühnenraum von Mies van der Rohes Modell hätte beispielsweise noch ausgearbeitet werden müssen, während die flexible Bühnenordnung Webers überzeugte.
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