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Opferanwalt Remo Klinger geht von mindestens 58 Toten aus und hält eine weit höhere Zahl für wahrscheinlich. Auch die Zeitung gab gestern zusätzliche Erläuterungen und hielt an der Darstellung fest. Sie hatte unter Berufung auf den "Bund zur Unterstützung Radargeschädigter" berichtet, seit Bekanntwerden des Strahlenskandals im Frühjahr hätten sich bereits mehr als 300 Betroffene bei der Notgemeinschaft gemeldet, darunter auch eine Reihe von Soldatenwitwen. Nach einer internen Statistik der Interessengemeinschaft seien inzwischen 158 Fälle von Krebserkrankungen bei ehemaligen Bundeswehr-Radartechnikern lückenlos belegt. Als Ursache gelte nach bisherigen Erkenntnissen, dass sie oftmals über viele Jahre schutzlos Mikrowellen- und Röntgenstrahlen der Radaranlagen ausgesetzt gewesen seien.
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