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Bergstraße. Im Kreis Bergstraße leben etwa 400 Flüchtlinge. Ihr Aufenthalt wird alle drei Monate neu geduldet. Wann die Abschiebung erfolgt, weiß niemand genau. Schulen, Kirchengemeinden, Verbände und Nachbarn setzten sich für ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht der betroffenen Familien ein. In einer gemeinsamen Aktion haben sich politische und kirchlich Verantwortliche nun mit einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Vorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien gewandt. Sie bitten um eine bundeseinheitliche Bleiberechtsregelung für abgelehnte Asylbewerber, die seit Jahren in Deutschland wohnen und fest in der Gesellschaft integriert sind.
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