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Ursula Barth über die Problematik, mit Hilfe der Medizin im hohen Alter noch Kinder zu bekommen
Ein Vater, der mit 65 einen Kinderwagen vor sich herschiebt, muss allenfalls damit rechnen, als "Opa" angesprochen zu werden. Zum Vorwurf macht ihm die späte Vaterschaft niemand. Eine alte Mutter wie jene Frau aus Aschaffenburg, die jetzt mit 64 dank einer Eizellenspende ein Kind zur Welt gebracht hat, gilt in unserer Gesellschaft als moralisch verwerflich. Es entspreche nicht der Natur, sich jenseits des Klimakteriums fortzupflanzen - und dann auch noch mit medizinischer Hilfe.
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