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Vorbeugung: Feuerwehr gibt Tipps und rät zum Einbau von Rauchmeldern / Alte Bausubstanz birgt viele Gefahren
Altbauten wie das am Sonntagabend abgebrannte Haus am Danziger Platz in Ludwigshafen gibt es überall in der Chemiestadt. Sie haben immer die gleiche Grundstruktur: massive Außenwände aus Stein und innen alles aus Holz. "Diese Bauten gibt es überall in Deutschland. Da sie Bestandsschutz genießen, ist es schwer, Brandschutzvorkehrungen nachträglich einzubauen", erklärt Karl-Heinz Falkenhainer von der Abteilung Vorbeugender Brandschutz der Feuerwehr Mannheim. Die Feuerwehr müsse bei solch alten Gebäuden nachweisen, dass Gefahr für Leib und Leben der Bewohner bestehe. Das sei meist sehr schwer, sagt Falkenhainer. "Diese Häuser liegen uns schwer im Magen", gesteht der Feuerwehrmann. In vielen Gebäuden seien Kellerräume nicht mit Brandschutztüren abgetrennt oder Bewohner stellten Abfall oder Kinderwagen ins Treppenhaus, was im Brandfall Fluchtwege versperre. Ein Feuer fresse sich aufgrund der Holzkonstruktion in rasender Geschwindigkeit durch die Decken, die meist mit Stroh oder Reisig gefüllt sind, bis in den Dachstuhl. Meist würden Schutzmaßnahmen wie der Einbau sicherer Türen erst bei Um- oder Ausbau des Hauses installiert.
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