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Tierpark: Schwere Vorwürfe gegen Direktor des Berliner "Knut"-Geheges
Berlin. Nach dem erfolgreichsten Jahr in der Geschichte des Berliner Zoos dank Eisbär-Liebling Knut folgte der jähe Stimmungswandel. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz ist schwer unter Druck geraten. Gestern räumte er öffentlich die eigenhändige Tötung von vier verwilderten jungen Katzen des Tierparks Friedrichsfelde im Ostteil Berlins im Jahr 1991 ein. Schon in der Woche vor Ostern hatte die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen den Zoologen wegen angeblich zahlreicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Gestern kündigte auch der Tierschutzverein Berlin-Brandenburg "eigene juristische Schritte" an. Zoo-Sprecher Detlef Untermann berichtete von einer anonymen Drohung gegen Blaszkiewitz per E-Mail. Dieser ist seit 2007 für beide Zoos verantwortlich.
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