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Banzer-Verleumdung: Mann wollte Wahl beeinflussen
Frankfurt. Der Mann, der kurz vor der hessischen Landtagswahl unter falschem Namen den damaligen Justiz- und Kultusminister Jürgen Banzer (CDU) des sexuellen Missbrauchs einer Jugendlichen und des Besitzes kinderpornografischer Bilddateien bezichtigt hatte, wollte mit seiner Diffamierung offensichtlich den Wahlausgang zugunsten der SPD beeinflussen. Bei dem jetzt ermittelten Verdächtigen aus Neustadt/Wied bei Koblenz, der sich als Vater des angeblichen Missbrauchopfers ausgab, handelt es sich um einen 36-jährigen Deutschen, der in der Türkei geboren wurde. Nach Angaben der Frankfurter Staatsanwaltschaft soll er Mitglied der SPD sein. Ein entsprechendes Parteibuch wurde in seiner Wohnung gefunden. Der Deutsch-Türke hatte sechs Tage vor der hessischen Landtagswahl per Telefax Strafanzeige gegen den heutigen Arbeitsminister Banzer bei der Wiesbadener Staatsanwaltschaft erstattet. hal
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