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Im islamisch-konservativen Königreich Saudi-Arabien ist erstmals eine Frau in die Regierung berufen worden. König Abdullah ernannte im Zuge einer Regierungsumbildung Nura bin Abdullah al-Fayez zur stellvertretenden Ministerin für Mädchenbildung. Die Berufung von al-Fayez, die bisher als Beraterin und beim saudischen Institut für öffentliche Verwaltung tätig war, gilt als Meilenstein für die Emanzipation in Saudi-Arabien, wo Frauen nicht wählen dürfen. Staat und Religion sind in Saudi-Arabien nicht getrennt, es gilt das islamische Gesetz ("Scharia"). Saudische Zeitungen priesen die Kabinettsumbildung in Riad gestern als klares Signal für den Beginn einer schrittweisen Modernisierung. dpa
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