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Holocaust-Leugnung: Sylvia Stolz steht morgen erneut vor dem Mannheimer Landgericht
Von unserem Redaktionsmitglied Steffen Mack
Mannheim. Seit rund 14 Monaten sitzt Sylvia Stolz im "Faulen Pelz" in Heidelberg. Was die als Holocaust-Leugnerin verurteilte Anwältin in Untersuchungshaft so treibt, weiß man nicht genau. Angeblich liest sie Hegel, komponiert Lieder und schreibt ein Buch über Tierschutz. Das wird jedenfalls auf einschlägigen Internet-Seiten berichtet. Demnach muss Stolz - früher kokettierte sie gern damit, ebenso wie Adolf Hitler Vegetarierin zu sein - im Gefängnis einen "katastrophalen" Karottensalat ertragen, von dem sie "ungeheuren Durst" bekommt. Womöglich schwächt das ihre Stimme. Darauf dürfte rund 20 Kilometer weiter insgeheim mancher hoffen: Das Mannheimer Landgericht soll morgen auf Geheiß des Bundesgerichtshofs (BGH) das Strafmaß für die 45-Jährige reduzieren.
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