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Justiz-Marathon: Angeklagter lehnt Fragen des Opfer-Anwalts ab
Von unserem Redaktionsmitglied Carmen Trommler
Mannheim. Die Stimmung im Prozess gegen Harry Wörz am Landgericht Mannheim ist frostig. Zwischen Opfer-Anwalt und Angeklagtem ist das Misstrauen am zweiten Verhandlungstag groß, man straft sich gegenseitig mit betonter Nichtachtung, riskiert maximal skeptische Blicke. "Mein Mandant möchte nicht auf die Fragen des Nebenklägers antworten", wiegelt Verteidiger Hubert Gorka prompt die Nachfragen von Rechtsanwalt Michael Schilpp ab. Man wisse nicht, welche Interessen er gerade vertrete. Die des Opfers Andrea Z. oder die ihres Vaters, der am heutigen Mittwoch als Zeuge auftritt und ursprünglich selbst verdächtig war. "Das macht alles etwas schwerfällig. Denken Sie darüber nach", mahnt darauf der Vorsitzende Richter Rolf Glenz.
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