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Zu Gast in Mannheim: Der Kabarettist und Arzt Eckart von Hirschhausen debattiert bei der Jugendakademie mit Manfred Osten über Humor und Glück
Von unserem Redaktionsmitglied Timo Schmidhuber
Möglicherweise ist die triste Fassade aus den Anfangstagen des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit schuld. Schuld daran, dass aus Eckart von Hirschhausen kein ganz normaler Neurologe wurde, sondern der Erfinder des medizinischen Kabaretts und gleichzeitig Deutschlands wichtigster Glücksforscher. "Ich hatte im ZI mal ein Stellenangebot", erzählt er, während er vor seinem Vortrag in der Aula des Schlosses an seinem Notebook noch mal schnell die E-Mails checkt. Multi-Tasking macht dem 42-Jährigen keine Probleme, er kann die Post lesen und gleichzeitig in druckreifen Sätzen über die Bedingungen für ein glückliches Leben referieren - auch wenn er sich dabei mehr wie ein Mediziner als wie ein Comedian anhört. Diese Stelle im ZI also. Nur dass keine Missverständnisse aufkommen: Auf die wissenschaftliche Arbeit der Einrichtung lässt von Hirschhausen nichts kommen, wohl aber auf die Ästhetik des Hauses damals, vor 15 Jahren. "Als ich in dieses Betonsilo reinkam, da dachte ich: Wenn das seelische Gesundheit sein soll, dann ist das nicht mein Ort."
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