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Nahverkehr: Bedürftige sollen Monatsfahrscheine günstiger erhalten, fordert die Arbeiterwohlfahrt - doch VRN sieht keine Spielräume
Von unserem Redaktionsmitglied Simon Scherrenbacher
Rhein-Neckar. 359 Euro erhalten Hartz-IV-Empfänger momentan als Sockelbetrag, rund 17 Euro davon sind für den Bereich Verkehr, also auch für Bus und Bahn gedacht. In Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen reicht das aber nicht einmal für eine Wochenkarte. Nun will sich die Arbeiterwohlfahrt (AWO) für ein Sozialticket einsetzen, dessen Preis diesen Betrag nicht überschreitet. Bekommen sollen es grundsätzlich alle Empfänger von Transferleistungen, zu denen auch Sozialhilfe, BAföG, Eltern-, Kinder- und Wohngeld gehören, und Geringverdiener.
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