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Soziales: Wohlfahrtsverbände warnen vor den Sparplänen aus dem Rathaus / Nur noch Hilfsempfänger sollen Angebot kostenlos nutzen dürfen
Von unserem Redaktionsmitglied Timo Schmidhuber
Bislang kann jeder Bedürftige kostenlos die von der Stadt finanzierte Schuldnerberatung nutzen. Geht es nach der Verwaltung, wird sich das ändern: Ab 2011 sollen laut Sozialdezernat nur noch Empfänger von Arbeitslosengeld (Alg) II beraten werden sowie Rentner, die Altersgrundsicherung bekommen. Auf diese Weise will man, so steht es im Haushaltsstrukturgesetz, die Kosten auf 300 000 Euro im Jahr halbieren. Die Wohlfahrtsverbände, die im Auftrag der Stadt Menschen mit Schulden beraten, schlagen gemeinsam Alarm - nicht nur, weil bei ihnen Arbeitsplätze bedroht sind.
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