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Erdbeben: Zahlreiche Menschen werden in Chile noch vermisst - die Zahl der Toten wird weiter steigen
Santiago de Chile. Chile erwacht nach dem Jahrhundertbeben mit mehr als 700 Toten und immensen Schäden langsam aus dem Schockzustand. Die Regierung ging im Krisengebiet gegen Plünderer vor, um so die anlaufende Verteilung von Trinkwasser und Lebensmitteln zu gewährleisten. Die Behörden verhängten nach dem Beben der Stärke 8,8 vom Samstag den Ausnahmezustand über die besonders betroffenen Regionen Maule und Bíobío und entsandten 10 000 Soldaten. In der Nacht seien in der stark zerstörten Stadt Concepción 55 Menschen wegen Verletzung der Ausgangssperre festgenommen worden.
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