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Als Sozialrevolutionär ist Peter Harry Carstensen noch nicht in Erscheinung getreten. Der Kieler Regierungschef steht für den konservativen Flügel seiner Partei. Umso erstaunlicher, dass er das Kindergeld-System infrage stellt. Bislang gab es in der Union eine klare Position: direkte Geldzahlung an die Eltern vor indirekten Sachleistungen. Mehr als 30 Milliarden Euro lässt sich der Staat pro Jahr die direkte Förderung kosten. Doch nicht immer kommt das Geld bei den Kindern an. Carstensen legt den Finger in die Wunde, aber seine Vorschläge laufen ins Leere. Ein unterschiedlich hohes Kindergeld verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz der Verfassung.
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