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Wohnungsstreit: CDU-Abgeordneter soll bis 31. März ausziehen / Vergleich vor dem Amtsgericht wendet Zwangsräumung ab
Von unserem Redaktionsmitglied Thorsten Langscheid
23 000 Euro Mietnachzahlung und Auszug bis zum 31. März - mit diesem gerichtlichen Vergleich im Streit mit seinem Vermieter, der Seckenheimer Familie Karl Baumann, kam Landtagsabgeordneter Klaus Dieter Reichardt (CDU) gestern der Zwangsräumung zuvor. Reichardt selbst, nach seinem schweren Autounfall im Dezember 2007 wieder genesen und im Beruf, war zu dem Verhandlungstermin vor Amtsrichter Horst Meergans im Schloss-Westflügel nicht erschienen. Seine Ehefrau Anja und sein Rechtsanwalt Michael Luhmann vertraten den Politiker, der den Vergleich bis Montag, 22. März, widerrufen kann. Seit August 2008 hatte Reichardt weder Miete noch Nebenkosten bezahlt, im November 2009 aber 25 000 Euro bei seinem Anwalt treuhänderisch hinterlegt. Die ausstehenden Zahlungen summieren sich auf insgesamt rund 30 000 Euro.
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