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Geschichte: Acht Schüler im "Zug der Erinnerung"
Im Alter von 14 Jahren begann der Leidensweg von Hans Kahn, der bis dahin mit seinen Eltern in der Wittelsbachstraße 67 gelebt hatte. Vom Hof der Maxschule aus wurde der Jugendliche im Juni 1940 zusammen mit anderen Juden von den Nazis deportiert. Zwei Jahre später starb er in den Gaskammern in Auschwitz. Über die letzten Stationen des jungen Ludwigshafeners wollen acht Schüler von vier Ludwigshafener Schulen mehr erfahren. Sie nehmen an einer einwöchigen Reise des "Zuges der Erinnerung" zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers teil. Dort können sie vertieft über Kinder aus der Chemiestadt forschen, die Opfer des Nationalsozialismus waren, sagt Monika Kleinschnitger, Sprecherin des Arbeitskreises "Ludwigshafen setzt Stolpersteine".
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