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Zweite Bürgerversammlung zum Projekt eines Geothermiekraftwerks in Brühl: Darlegungen von Podiumsteilnehmern stoßen vielfach auf Unmut der Gegner
Von unserem Redaktionsmitglied Walter Pitz
Brühl. Die endgültige Genehmigung des Bohrbetriebsplans durch das Bergamt ist noch nicht sicher - auch wenn nach den Äußerungen am Dienstagabend vieles darauf hinzudeuten scheint. Sicher ist aber nach der zweiten Bürgerversammlung "Geothermie", dass ein großer Teil der Einwohner weiterhin strikt gegen dieses Projekt ist. 3000 "in kürzester Zeit gesammelt(e)" Unterschriften hat die "Bürgerinitiative Geothermie" an Ort und Stelle dem Bürgermeister übergeben. In gut drei sehr lebhaften, emotionsgeladenen, immer wieder von aufgebrachten Zwischenrufen, indes nicht immer von Höflichkeit und Sachlichkeit geprägten Stunden vermochten die zuständigen Leute die bestehenden Befürchtungen nicht auszuräumen. In der von schätzungsweise zwischen 600 und 700 Personen, überwiegend Gegnern des Vorhabens, besuchten Veranstaltung in der - jedoch nicht vollbesetzten - Schillerschulsporthalle stand am Ende die Aufforderung des BI-Sprechers an Bürgermeister und Gemeinderat, wegen der "nicht auszuschließenden Risiken" aus dem Projekt auszusteigen, "wenn nötig auch mit Rechtsmitteln".
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