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Das neue Buch: Maximilian Steinbeis entwirft in seinem Roman "Pascolini" die Nachkriegsgeschichte des Freistaates neu
Von unserem Mitarbeiter Harald Loch
Es hätte alles noch viel schlimmer kommen können nach dem Krieg in Bayern. Jedenfalls atmet der Leser auf, wenn er den Roman "Pascolini" von Maximilian Steinbeis ausgelesen hat und die literarische Räuberpistole aus den an Tirol grenzenden oberbayerischen Bergen mit der Wirklichkeit vergleicht. Und das will viel heißen! Es geht um die abenteuerliche Geschichte des Schmugglers Matthias Hias Pascolini, um den Haberer Bund, den militanten Arm einer separatistischen bayerischen Partei, um blutige Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Evangelischen. Die staatliche Ordnungsmacht erweist sich als recht hilflos gegenüber der Selbstorganisation der Ettengruber Bürger. Dennoch hat das Chaos Struktur.
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