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Für die Walhalla des Architekten Leo von Klenze hatte Heinrich Heine zu Lebzeiten nur Spott übrig. Mehr als 150 Jahre nach seinem Tod wird der berühmte deutsche Dichter nun selbst als Marmor-Büste in der bayerischen Ruhmeshalle hoch über der Donau verewigt. "Heine würde sicherlich schmunzeln", meinte der Vorsitzende des Heine-Freundeskreises, Karl-Heinz Theisen, in Düsseldorf. Immerhin hatte der Düsseldorfer Dichter die Walhalla als "marmorne Schädelstätte" verspottet, in der König Ludwig I. jeden Kopf "von Teut bis Schinderhannes" zur Schau stelle.
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