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Sachbuch: Jonathan Safran Foers "Tiere essen"
Pythagoras und Leonardo da Vinci, George Bernard Shaw, Tolstoi, Richard Wagner und Mahatma Gandhi - sie alle hatten einst tote Tiere von ihrem Speiseplan gestrichen. In die Reihe prominenter Vegetarier hat sich nun auch Jonathan Safran Foer, das erwachsen gewordene Wunderkind der amerikanischen Literaturszene, eingereiht. Sein Buch "Tiere essen" hat schon im Vorfeld für heftige Diskussionen gesorgt. Es ist das leidenschaftliche, an Gefühle wie an den Verstand appellierende Plädoyer für mehr Verantwortungsbewusstsein in dieser Welt. Foer sieht sich selbst als Teilzeit-Vegetarier. Er will nicht missionieren und tut es doch - indem er die Gräuel der Massentierhaltung, die bestialische Tötung von Tieren am Fließband und die verheerenden Folgen für die Umwelt beschreibt.
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