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Der "zweite Ruf Gottes", der Mutter Teresa ereilte, führte sie auf den Weg der Entbehrung und Askese. Von 1948 an war sie im Einsatz für Kranke und Sterbende auf der Straße, der ihr das Attribut "Engel der Armen" einbrachte. Bald scharten sich viele freiwillige Helfer um sie und definierten ihr Leben ebenfalls nach über 275 Ordensregeln und den vier Gelübden Armut, Keuschheit, Gehorsam sowie "Dienst an den Ärmsten der Armen von ganzem Herzen ohne Gegenleistung". In diesem Sinne verteilen die "Missionarinnen der Nächstenliebe" Brot und Reis an die Hungernden, nehmen ausgesetzte Babys auf und halten Sterbenden in der Gosse die Hand. "Das Imperium der Barmherzigkeit" expandierte zunächst in Indien, dann in Venezuela und später in weiteren Ländern. Bis zum Tod blieb Mutter Teresa bei ihrer Weisung, dass alle ihre Heime keine modernen Hospitäler werden sollten: "Alles was wir tun, ist für Jesus. Das ist ein Punkt, den viele Leute nicht verstehen." sis
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