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Nahost-Gespräche: Israels Premier kann nach Anschlag erst recht auf Sicherheitsgarantien pochen
Von unserer Korrespondentin Inge Günther
Jerusalem. Es ist eine einsame Strecke, auf der Route 60 durch die kargen Hügel südlich von Hebron. Besonders am frühen Abend, wenn die meisten der dort in verstreuten Dörfern lebenden Palästinenser während des Ramadan daheim beim Fastenbrechen sitzen. Die vier israelischen Siedler, ein Ehepaar aus Beit Hagai sowie ein Mann und eine Frau aus Kirjat Arba, die eine Mitfahrgelegenheit gesucht hatten, müssen völlig perplex gewesen sein, als plötzlich aus einem neben ihnen auftauchenden Auto auf sie geschossen wurde. Die Attentäter durchsiebten nicht nur den Siedlerwagen, sondern legten am Ende noch nach, um sich per Nahschuss vom Tod der vier Insassen zu überzeugen. Nicht nur Israel reagierte geschockt auf den hinterhältigen Anschlag, zu dem sich die Hamas bekannt hat.
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