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Der britische Ex-Premierminister Tony Blair hat seine Memoiren zu einer ungewöhnlich harschen Abrechnung mit Nachfolger Gordon Brown genutzt. Brown, der unter Blair jahrelang als Schatzkanzler gearbeitet und ihn 2007 schließlich aus dem Amt gedrängt hatte, sei "zeitweise unerträglich" gewesen, schreibt der 57-jährige Autor in seinem Buch. Die Memoiren erscheinen am 6. September in deutscher Sprache. Blair bescheinigt seinem Nachfolger zwar große analytische Fähigkeiten, zum Teil sogar "Brillanz", aber auch "null emotionale Intelligenz". Indirekt gibt er Brown die Schuld an der Wahlniederlage der Labour-Partei im Mai. Das Brown-Lager bezeichnete das Buch umgehend als "einseitig". dpa
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