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Satire: Ex-"Titanic"-Chef Thomas Gsella schreibt ein Buch
"Blau unter Schwarzen", wie das Buch und eine der 94 Geschichten heißen, zeigen schon, um was es dem Autor Thomas Gsella geht: hintergründige Knockouts. Denn total betrunken ist Gsella auf einer Vernissage mit schwarz gekleideten Gästen und kauft zwei Bilder, die ihn fast in den finanziellen Ruin treiben. Peinlichkeiten aller Art sind es dann auch, die den Band ausmachen, der aus den Blöcken "Ich..." sowie "...Und die anderen" besteht. Gsella hat Humor. Ob es die eigenen Verfehlungen aus Kindertagen sind, vorgelegt als Memoiren eines Vierjährigen, oder mancher Fehlgriff als Chefredakteur der Satire-Zeitschrift "Titanic". Als dieser ist er fest davon überzeugt, aufgrund eines Telefonats glänzen zu können: der Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck soll ein KZ-Profiteur gewesen sein. Die Redaktionskonferenz beginnt. "Faktenguru Tietze fing als Erster an: Gsella, das geht nicht. Der wurde 1973 geboren." Doch Gsella gibt nicht auf, recherchiert nach der nicht notierten Nummer des Anrufers und stellt beim Telefonieren fest, dass es ein Anschluss aus dem eigenen Haus ist.
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