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Dem Glücksspiel sind in Deutschland 100 000 bis 300 000 Menschen verfallen - vor allem Männer. Nur zehn Prozent der Süchtigen sind Frauen. Glücksspielsüchtige kommen aus allen Teilen der Gesellschaft und Altersgruppen, sagen Experten, nicht selten sind es auch Minderjährige. Die Sucht kommt schleichend. Am Anfang stehen Spaß und Gewinne. Nach und nach entwickeln die Menschen dann ein Verlangen nach dem Glücksgefühl, das sie empfinden, wenn die Automaten klingeln. Sobald die Gewinne ausbleiben, beginnt der Teufelskreis: Sie spielen immer mehr und verlieren die Kontrolle über Zeit und Geld. Oft verzocken Süchtige ihr Gehalt, verlieren den Job oder begehen Straftaten. Ihre Familien ziehen sie oft mit abwärts. Viele verschulden sich. Bei Glücksspielsüchtigen ist die Selbstmordrate höher als bei Menschen mit anderen Süchten, erklärt Armin Koeppe von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen. dpa
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