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Heidi Wasser
Legenden aus vergangenen Zeiten und hautnah erlebte Geschichte. In Jordanien liegt das nah zusammen. Eine Reise durch das haschemitische Königreich führt zu den Spuren von Griechen, Römern, Christen, Muslimen und Kreuzrittern.
Ausgangspunkt unserer Leserreise ist Amman, die "weiße Stadt", die auf sieben Hügeln erbaute Hauptstadt und Königsresidenz.
Bedeutende historisch-kulturelle Stätte ist das beeindruckend gut erhaltene "Römische Theater", das erst 1957 freigelegt und zwischenzeitlich hervorragend restauriert wurde. Das Theater wurde unter Kaiser Antonius Pius zwischen 138 und 161 n. Chr. erbaut und bietet ca. 6000 Besuchern Platz. Es wird heute noch für Sportveranstaltungen und kulturelle Ereignisse genutzt.
Das "Archäologische Museum", am Eingang zur Zitadelle, ist zwar recht klein, beherbergt aber doch einige wichtige Funde. Es sind Exponate aus 10.000 Jahren Geschichte aus ganz Jordanien ausgestellt, von der Frühgeschichte bis hin zur Islamischen Zeit.
Wir verlassen Amman in Richtung Osten und gelangen zu den omayyadischen Wüstenschlössern aus dem 8. Jahrhundert. "Qasr Amra" ist das am besten erhaltene Wüstenschloss und gehört seit 1999 zum Unesco-Welterbe. Kalif Walid I. ließ sich diesen Jagdpavillon mit Badehaus bauen, der auch als Lustschloss diente. Im Innern zeugen beeindruckende Fresken und Wandmalereien von der Lebensart jener Zeit.
Das stark salz- und mineralhaltige Wasser des 400 m unter dem Meeresspiegel liegende "Tote Meer" lädt zu einem Bad ein. Der Salzgehalt ist mit etwa 30 Prozent fast zehnmal so hoch wie der anderer Meere (Zeitung lesend auf dem Salzmeer liegen - das gehört zu jedem Jordanien-Urlaub).
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