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Heidi Wasser
Nach dem Bustransfer von Schwetzingen, Mannheim und Bensheim, sowie einem zweiten Bus der Leser der Fränkischen Nachrichten aus Tauberbischofsheim, Bad Mergentheim und Wertheim, kommen wir in Frankfurt Flughafen an, um gemeinsam unseren Flug nach Mallorca anzutreten.
Wir erreichen Palma de Mallorca am frühen Morgen bei strahlendem Sonnenschein. Am Flughafen erwartet uns bereits die örtliche Reiseleitung, die uns mit dem Bus zu unserem Hotel S'Olivera nach Pequera bringt.
Keine Insel ist so vielseitig wie Mallorca. Kenner kommen im Frühjahr, die Strände sind noch leer, das Hinterland döst vor sich hin.Wer den Frühling erleben möchte, packt ab Ende Januar die Koffer, dann treiben die Bäume erste Knospen.
Die Stadt ist alt und jung zugleich, das macht sie so spannend.
Mit dem Bus fahren wir von Peguera zum "Castell de Bellver". Von außen wehrhaft-trutzig, krönt das ehemalige Königsschloss die Stadt. 1309 fertiggestellt, diente es als Residenz Jaumes II.
Heute ist hier ein Museum untergebracht. Der herrliche Ausblick auf Stadt und Hafen lohnt die Auffahrt.
Weiter geht die Fahrt mit dem Bus in Mallorcas quirlige Hauptstadt Palma, deren Zentrum die Kathedrale "La Seu" (Kathedrale des Lichtes) ist. Sie ist die schönste Komposition aus Licht und Stein am Mittelmeer.
Das berühmteste Inselgebäude thront wie eine Glucke über dem Meer. Von außen wirkt das Gotteshaus lange nicht so hoch und licht wie von innen.
Das etwa 110 m lange Hauptschiff fasziniert durch die 14 schlanken Säulen und die Fensterrosen, die bei Sonneneinfall bunte Lichtspiele zaubern. Verzaubern lassen kann man sich auch vom "Gaudi-Leuchter" über dem Altar und von der Riesenkeramik des Mallorquiners Miquel Barceló "Speisung der 5000" in der Petruskapelle.
Neben der Kathedrale ist der Königspalast "Palau de S'Almudaina", einstiger Alkazar des Emirs, später Residenz der aragonesischen Könige. Heute Militärkommandantur und Sitz König Juan Carlos I. wenn er auf Mallorca weilt.
In unmittelbarer Nähe der Kathedrale befinden sich herrliche Stadtpaläste und Jugendstilbauten, u.a. das "Gran Hotel", 1901-1903 erbaut und aufwendig restauriert und in eine Kunstgalerie umgewandelt.
Von den vielen Plätzen Palmas ist der schöne, rechteckige "Placa Major", der Hauptplatz in der Oberstadt, umrahmt von gelben Häuserfassaden und Arkadengängen.
In der Nähe befindet sich die größte Markthalle der Stadt, "Mercat de L'Olivar" mit allem was das Herz begehrt, frisches Gemüse, knackiges Obst, Kräuter, Käse, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte.
Unterhalb der Kathedrale ragt eine Mole ins Meer, die den Fischerhafen begrenzt. Hier legen auch die Schiffe für die Hafenrundfahrten an.
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