DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

 

Mittwoch, 23.07.2014

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden

Trainerteam: Der Chefcoach hat mit seinem „Co“ Mike Schmidt schon die nächste Saison im Blick

Bauhelm mag Kreis lieber als den Frack

Harold Kreis war im Finale und danach innerlich aufgewühlt.

© dpa

Mannheim. Als Spieler hat Harry Kreis im Mannheimer Trikot zweimal den Pokal geholt. 1980 gewann er mit dem MERC den Titel, 17 Jahre später beendete er mit der ersten Adler-Meisterschaft seine herausragende Profikarriere. "Es gab keinen Mann des Tages, sondern nur eine Mannschaft des Tages - und das waren die Adler heute." Dieser Satz, der im Video-Anheizer, der den Adler-Heimspielen vorausgeht, zu hören ist, kennzeichnet die Philosophie des 53-Jährigen und seines Co-Trainers Mike Schmidt.

Das Duo stellt immer den Erfolg der Mannschaft heraus - und das eigene Licht unter den Scheffel. Da sich Kreis so sehr mit seinem Team identifiziert, tat es ihm ungeheuer weh, seine Schützlinge leiden zu sehen. "Die Jungs brauchen meinen Trost mehr als umgekehrt", sagte der Coach. "Natürlich hat die Niederlage in dieser Finalserie auch einen pädagogischen Wert, aber ehrlich gesagt hätte ich darauf gerne verzichtet."

Als 1980 die Meisterschaft bereits eingetütet war - damals gab es noch keine Play-offs - liefen die Mannheimer zum Heimspiel gegen Köln in Frack und Zylinder aufs Eis. Für die Fans war's eine Riesengaudi, doch Harry, der ehrliche Arbeiter, erinnert sich heute mit zwiespältigen Gefühlen: "Zurecht fanden die Kölner das damals gar nicht lustig." Frack und Zylinder sind sowieso Dinge, auf die Kreis keinen Wert legt. Mit dem blauen Bauhelm, den derjenige Adler-Spieler in den Play-offs tragen durfte, der am härtesten für den Erfolg geschuftet hatte, kann er sich eher identifizieren. Als Shawn Belle ihn nach dem 1:3 in Berlin umarmt, hat der Coach einen Kloß im Hals.

"Eines könnt ihr mir glauben. Innerlich bin ich nicht so ruhig, wie ich mich gebe", betonte der 53-Jährige, der schon an die neue Saison denkt. Nach der WM, bei der er Bundestrainer Jakob Kölliker assistiert, wird er wieder mit Herzblut an seinen Job bei den Adlern gehen. cr

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 26.04.2012
  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden
 

Facebook Fans des Mannheimer Morgen

Newsletter

Die "Morgenweb"-Redaktion hält Sie auf dem Laufenden - am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Urlaub. Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein:

Weitere Newsletter

weitere Sonderveröffentlichungen

Hier geht es zu weiteren Sonderveröffentlichungen im morgenweb

Spielplan

Spielplan der Adler Mannheim in der Saison 2013/14

Die Deutsche Eishockey Liga startet am Freitag, 13. September, in die Saison 2013/14. Die Spiele der Adler im Überblick: [mehr]

Undiszipliniert

Sport allgemein

DHB suspendiert Kraus - Anti-Doping-Regeln verletzt

Michael Kraus hat sich nicht ordnungsgemäß abgemeldet und damit gegen die Anti-Doping-Regeln verstoßen. Der Handball-Nationalspieler wurde suspendiert und muss mit einer Sperre rechnen. Kraus betont, dass es formelle Verstöße sind und alle Dopingkontrollen negativ waren. [mehr]

Fußball

Philosophiewechsel mit Doppelspitze

Kaiserslautern. Zwei ehemalige Meister-Kicker ziehen künftig die Strippen beim 1. FC Kaiserslautern und sollen den Traditionsverein aus der Pfalz mit einer neuen Strategie endlich wieder auf Bundesliga-Niveau trimmen. Zwei Wochen nach der erneut verpassten Rückkehr in die Beletage des deutschen… [mehr]

Testspiel in Ketsch

Hoffenheim hat Spaß

Ketsch. Die TSG 1899 Hoffenheim sorgte gestern für prima Fußball-Unterhaltung. Im Vorbereitungsspiel bei der Sportvereinigung 06 Ketsch erzielte der Bundesligist 17 Tore. [mehr]

Jacobsen: „Ich kann auch sehr böse werden“

Der neue Trainer Nikolaj Jacobsen hat in der vergangenen Woche seinen Dienst bei den Rhein-Neckar Löwen angetreten. Im Interview spricht er über seine ersten Eindrücke. [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR