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Eishockey: Mannheims Trainer Woodcroft muss heute in Ingolstadt auf beide Stürmer verzichten

Adler ohne Goc und Tardif

Archiv-Artikel vom Mittwoch, den 24.02.2016

Von unserem Redaktionsmitglied Jan Kotulla

Adler-Stürmer Jamie Tardif, hier im Derby gegen Schwenningen, hat die Fahrt nach Ingolstadt wegen einer Verletzung gar nicht angetreten.

© PIX

Mannheim. Die schlechten Nachrichten reißen bei den Mannheimer Adlern nicht ab. Wie Manager Teal Fowler auf Nachfrage bestätigte, fällt Stürmer Jamie Tardif für die heutige Partie beim ERC Ingolstadt (19.30 Uhr) aus. "Jamie ist verletzt und hat die Busfahrt nicht mit angetreten. Wir warten auf den genauen Befund", wollte Fowler zur Art der Verletzung noch nichts sagen.

Derweil steht fest, wie lange Marcel Goc den Blau-Weiß-Roten fehlen wird: zwei bis drei Wochen. Der 32-Jährige hatte nach fünfmonatiger Pause am vergangenen Freitag beim Derby in Schwenningen sein Comeback gegeben und sich dabei verletzt. "Ich bin wirklich sprachlos. Alle hatten sich für ihn über seine Rückkehr gefreut - und jetzt das", sagte der Manager.

"Der Ausfall von Marcel tut uns richtig weh. Seine Erfahrung und sein Kampfgeist hätten uns in den kommenden Spielen mit Sicherheit weitergeholfen, egal ob in Über- oder Unterzahl oder bei den Bullies", hatten Fowler, die Trainer, die Teamkollegen und Goc selbst auf ein Ende der Leidenszeit gehofft.

"Marcel war in den letzten Wochen immer besser auf dem Eis unterwegs. Wir sind nach seiner langen Verletzung extra kein Risiko eingegangen, sondern haben gewartet, bis er richtig fit ist. Das ist alles sehr bitter für Marcel", erklärte der US-Amerikaner. Er betonte erneut, dass es sich bei der Unterkörperverletzung nicht um die gleiche handle, die zur langen Zwangspause geführt habe: "Das sind zwei verschiedene Stellen."

Hoffen auf die Ketchupflasche

Ausgerechnet vor den letzten sechs Hauptrundenpartien, in denen sich entscheidet, ob die Blau-Weiß-Roten sich zumindest noch für die Pre-Play-offs qualifizieren, fallen Trainer Craig Woodcroft zwei wichtige Optionen im Angriff weg. "Wir haben aber dennoch genügend Leute im Kader, die Tore schießen können", forderte Fowler vor dem Spiel in Ingolstadt eine bessere Ausbeute als zuletzt. "Wir müssen die richtige Mischung zwischen Stabilität und dem Ketchupflaschen-Effekt finden", spielte der 45-Jährige darauf an, dass einige Spieler Ladehemmung haben.

Dass die Neuauflage der letztjährigen Finalserie unter diesen Vorzeichen - beide Teams müssen ein frühzeitiges Saisonende fürchten - stattfinden würde, damit hatte beim Titelverteidiger lange Zeit niemand gerechnet. "Wir haben jetzt den schwierigen Weg vor uns. Die Uhr tickt. Es geht darum, die nötigen Punkte zu holen, um eine Chance aufs Weiterkommen zu haben. Und da werden in Ingolstadt auch nur drei Zähler vergeben. Die wollen wir aber haben", machte Fowler klar.

Die Panther sehen das Duell mit den Adlern hingegen als Highlight. "Für uns ist es das wichtigste Spiel der Saison. Trotz der aktuellen Krise sind die Mannheimer extrem gefährlich, denn im Vergleich zur Meistermannschaft hat sich personell wenig verändert", stellte Torjäger Brandon Buck fest.

Allerdings verbirgt sich genau darin auch das größte Rätsel bei den Adlern: Weshalb bekommen sie ihre Klasse seit langem nicht mehr aufs Eis? Sollte gegen den ERC kein Sieg herausspringen, sieht es düster für den Titelverteidiger aus.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 24.02.2016
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