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Eishockey: Mannheimer klettern dank des 3:2-Erfolgs in Köln auf Rang fünf / Christoph Ullmann mit Doppelpack, Ronny Arendt schlägt 29 Sekunden vor dem Ende zu

Arendt erlöst Adler kurz vor Schluss

Archiv-Artikel vom Montag, den 25.01.2016

Von unserem Mitarbeiter Thomas Schulz

Die Adler jubeln.

© PIX-Sportfotos/Sascha Schneider

Mannheims Jon Rheault (Nr.46) im Zweikampf mit Koelns Pascal Zerressen (Nr.27) beim Spiel in der DEL, Koelner Haie (rot) - Adler Mannheim (weiss). Foto © PIX-Sportfotos *** Foto ist honorarpflichtig! *** Auf Anfrage in hoeherer Qualitaet/Aufloesung. Belegexemplar erbeten. Veroeffentlichung ausschliesslich fuer journalistisch-publizistische Zwecke. For editorial use only.

© PIX-Sportfotos/Sascha Schneider

Jochen Hecht (Rückennummer 55) feiert mit dem Siegtorschützen Ronny Arendt dessen Treffer zum 3:2 über die Haie.

© Pix

Köln. Als sich alle schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten, schlugen die Adler Mannheim zu, Ronny Arendt gelang 29 Sekunden vor Schluss das 3:2 (1:1, 1:1, 1:0). Das Team von Trainer Greg Ireland gewann bei den Kölner Haien vor 12 196 Zuschauern und verbesserte sich mit nun 65 Punkten auf den fünften Platz der Deutschen Eishockey Liga. Ein etwas schmeichelhafter Sieg. "Es war ein sehr unruhiges Spiel", sagte Ireland.

Gleichfalls 3:2 hatten die Adler am Freitag bei den Hamburg Freezers gewonnen. Zwei Gegentreffer auf fremdem Eis sind durchaus akzeptabel, allerdings war das 2:3 der Freezers durch Garrett Festerling insgesamt schon das 100. Gegentor der Adler in dieser Saison gewesen.

Neuen Abwehrspieler im Visier?

Haie - Adler 2:3

  • Drittelergebnisse: 1:1, 1:1, 0:1
  • Die Adler: Endras - Wagner, N. Goc; Carle, Akdag; Fischer, Richmond; Bittner - Rheault, Hospelt, Arendt; Tardif, Metropolit, Raedeke; Yip, Joudrey, Kink; Ullmann, Hecht, MacMurchy.
  • Tore: 1:0 Jones (11:34), 1:1 Ullmann (11:53), 1:2 Ullmann (22:06), 2:2 Hager (36:55), 2:3 Arendt (59:31).
  • Zuschauer: 12 196.
  • Schiedsrichter: Stephan Bauer (Nürnberg), Daniel Piechaczek (Landsberg).
  • Strafminuten: Köln 10 - Mannheim 14.
  • Nächstes Spiel: Adler - Straubing (Dienstag, 19.30 Uhr/SAP Arena).

Wohl deshalb sollen sich bereits am vergangenen Mittwoch Vertreter von Mannheims Scouting-Abteilung auf den Weg zum KHL-Spiel zwischen Slovan Bratislava und Medveszak Zagreb (3:2) gemacht haben. Eine Meldung, die Adler-Manager Teal Fowler nicht bestätigen wollte: "Nein, wir waren nicht in Bratislava." In der slowakischen Hauptstadt hätte das Augenmerk besonders Simon Gysbers gegolten haben können. Schließlich ist der 28-jährige Abwehrspieler Zagrebs durch seine Vergangenheit in der Organisation der Toronto Maple Leafs für Fowler kein Unbekannter.

"Er hat ja vor einigen Jahren sogar mal bei uns mittrainiert", erklärte Fowler. Gysbers hat zudem bei Turku PS sowie Djurgardens IF Stockholm auch schon in großen Ligen Europas Erfahrung gesammelt. Er könnte den Adlern sicher helfen, Fowler indes verneinte den Transfer. Der Manager sah dafür in Köln ein rassiges erstes Drittel. Nach drei Minuten zogen Charlie Stephens und Jean-François Boucher ab, Dennis Endras im Tor der Adler aber hatte jeweils freie Sicht und parierte sicher. Sein Gegenüber Gustaf Wesslau machte dann im Gegenzug bei einem Schuss von Niki Goc geschickt die kurze Ecke zu (5.), bevor auf der anderen Seite wieder Endras gegen die Schweden Andreas Falk und Johannes Salmonsson rettete (6.). Die Haie präsentierten sich nach der Entlassung von Trainer Niklas Sundblad unter ihrem neuen Übungsleiter Cory Clouston engagiert. Dragan Umicevic verfehlte nur knapp (11.), bevor die Adler nach einer Auseinandersetzung zwischen Brandon Yip und Alexander Weiß in Unterzahl gerieten. In der fälschte Ryan Jones dann einen Schuss von Fredrik Eriksson unhaltbar zur Kölner Führung ab (12.).

Die Antwort der Adler ließ allerdings nur ganze 19 Sekunden auf sich warten. Christoph Ullmann schob den Puck nach einem Pass von Ryan MacMurchy zum 1:1 über die Linie und kurz darauf hatte Jon Rheault sogar die Führung auf dem Schläger, scheiterte jedoch an Wesslau (13.). Falk für die Haie (15.) und Arendt, der für die Adler mit einem fulminanten Distanzschuss nur den Pfosten traf (16.), beendeten äußerst unterhaltsame 20 Minuten.

Verdienter Applaus kam von den Rängen, der im zweiten Abschnitt bei den mitgereisten Mannheimer Fans dann schnell in Jubel umschlug. Bei einem Powerplay stocherte Ullmann die Scheibe in der 23. Minute an Wesslau vorbei zum 2:1 über die Linie. Die Schiedsrichter zogen wegen eines möglichen Torraumabseits zwar den Videobeweis heran, entschieden danach aber auf einen korrekt erzielten Treffer.

Ein Tor allerdings, das den Adlern keine Flügel verlieh. Im Gegenteil - plötzlich gab es Strafzeiten. Zwischen der 27. und 33. Minute sahen sich die Quadratestädter unzähligen Kölner Schüssen gegenüber. Das Verhalten in Unterzahl wirkte dabei mitunter konfus.

Nur dem starken Endras war es zu verdanken, dass die Führung zunächst hielt. Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet dem 30-jährigen Allgäuer dann der Puck in der 37. Minute nach einem von Hager aus spitzem Winkel abgegebenen Schuss durch die Schoner rutschte. Angesichts von 5:14 Schüssen im zweiten Drittel war dieses 2:2 allerdings mehr als verdient. Und es schien trotz eines im Schlussabschnitt weiter intensiven Duells und zweier guter Chancen für Yip (49./54.) auch nach 60 Minuten noch Bestand zu haben. Doch dagegen hatte Arendt etwas.

© Mannheimer Morgen, Montag, 25.01.2016
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