DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

 

Mittwoch, 26.11.2014

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • Drucken
  • Senden

Eishockey: Lange verletzter Adler-Stürmer trumpft beim 3:2-Sieg in Köln groß auf

Christoph Ullmann reißt das Ruder herum

Von unserem Redaktionsmitglied Christian Rotter

Komm in meine Arme! Christoph Ullmann (Mitte) feiert mit Adam Mitchell und Florian Kettemer sein Tor zum 2:1.

©  IHP 24

Köln. Christoph Ullmann weiß, was von ihm erwartet wird. Der Mittelstürmer der Mannheimer Adler soll die Paradereihe führen - so, wie in den Play-offs 2012, als der sogenannte MUM-Sturm mit Adam Mitchell, Ullmann und Ken Magowan Furcht und Schrecken in der gegnerischen Abwehr verbreitete.

Ullmann, der Hoffnungsträger und Schlüsselspieler, hat hohe Ansprüche an die eigene Leistung. So stellte der 29-Jährige, der die Blau-Weiß-Roten mit seinem späten Doppelpack (50./53.) zum 3:2-Sieg beim entthronten Tabellenführer Kölner Haien führte, nicht seine Saisontore Nummer sieben und acht heraus, sondern er lobte seine Teamkollegen, die Ende des zweiten Drittels in doppelter Unterzahl den zweiten Gegentreffer verhindert hatten: "Das war die Schlüsselszene. Fällt hier das 0:2, läuft das Spiel wohl anders." Doch da sich Craig MacDonald, Steve Wagner und Dominik Bittner in Schüsse warfen, konnte Ullmann in der Schlussphase noch zum gefeierten Mann avancieren. Yanick Lehoux legte das dritte Tor nach (55.).

"Das erste Tor nach seiner langen Verletzungspause hat ihm Selbstvertrauen gegeben", erkannte Manager Teal Fowler, der nach dem 1:1 einen wie befreit aufspielenden Ullmann sah. Dass er fast zwei Monate wegen eines Kreuzbandanrisses gefehlt hatte, war ihm kaum mehr anzumerken. "Ich war lange raus aus dem Geschäft. Es braucht noch ein wenig Zeit, um den Rhythmus und das richtige Timing zu finden", erklärte der Mann mit der Nummer 47, der sich auch nicht davon entmutigen ließ, dass wenige Augenblicke vor dem Ausgleich einer seiner Schüsse im allerletzten Moment von der Torlinie gekratzt worden war: "Da darfst du nicht verzweifeln, sondern musst einfach weitermachen."

Ein wichtiges Zeichen

Neun Spieltage vor dem Ende der Vorrunde war das 3:2 in Köln ein wichtiges Zeichen an die Konkurrenz. "Für uns war der Sieg in doppelter Hinsicht eine große Nummer. Erstens haben wir damit wieder die Tabellenführung übernommen und zweitens haben wir im dritten Saisonduell mit den Haien endlich den ersten Erfolg gefeiert", sagte Ullmann und ergänzte: "Köln ist eine Mannschaft, die wir vielleicht noch häufiger sehen werden."

Da die Hauptrunde in die Zielgerade eingebogen ist, nahmen es die Mannheimer erleichtert zur Kenntnis, dass die Verteidiger Denis Reul und Doug Janik nach ihren Verletzungen rechtzeitig vor den Play-offs ihr Comeback gegeben haben. "Ich war überrascht, wie stark sich Doug nach der langen Pause in den Zweikämpfen behauptet hat", lobte Manager Fowler den Amerikaner. Janik selbst war froh, endlich wieder mitmischen zu dürfen: "Ich habe das alles vermisst", betonte der 32-Jährige, der erst am Spieltag selbst erfuhr, dass er abends auflaufen würde: "Ich fühle mich super."

Genauso ging es Dennis Endras. Der Nationaltorhüter parierte satte 41 Schüsse und durfte nach der verpassten Olympia-Qualifikation endlich wieder strahlen. "Am Sonntag war ich nach dem bitteren Ende gegen Österreich den Tränen nah. 2010 habe ich in Vancouver erlebt, dass Olympische Spiele das Größte für einen Sportler sind", sagte der Allgäuer, der im Finale um das Sotschi-Ticket dem Berliner Rob Zepp den Vortritt lassen musste.

Für Ullmann war das Vier-Länder-Turnier in Bietigheim-Bissingen ein bisschen zu früh gekommen. Er musste tatenlos zusehen, wie sein Olympia-Traum platzte. Der 29-Jährige würde sich am liebsten mit dem Titel dafür entschädigen. Ganz so weit blickt voraus der Angreifer aber noch nicht. Vor dem nächsten Duell mit Köln am Sonntag (14.30 Uhr) in der ausverkauften SAP Arena müssen die Adler am Freitag (19.30 Uhr) in Krefeld nachlegen.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 14.02.2013
  • Drucken
  • Senden
 

Umfrage

Ist Geoff Ward als Chefcoach die richtige Wahl für die Adler Mannheim?

Der 52-jährige Kanadier Geoff Ward ist der neue Trainer der Mannheimer DEL-Teams - seit 2007 war er Assistenztrainer in Boston Bruins.

Wissenstest

Erkennen Sie die Adler-Trikots?

33 Spielzeiten - 33 Trikots - wissen Sie, wann die Adler welches Trikot trugen? Pro Spiel müssen Sie zwölf zufällig ausgewählte Jerseys erkennen. Mehrfach spielen lohnt sich also! [mehr]

Wissenstest: Kennen Sie die Adler-Trikots?

Facebook Fans des Mannheimer Morgen

Newsletter

Die "Morgenweb"-Redaktion hält Sie auf dem Laufenden - am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Urlaub. Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein:

Weitere Newsletter

Die Eishockey-Meister seit 1991

Bundesliga:

1991 Düsseldorfer EG

1992 Düsseldorfer EG

1993 Düsseldorfer EG

1994 EC Hedos München

 

Deutsche Eishockey Liga (DEL):

1995 Kölner Haie

1996 Düsseldorfer EG

1997 Adler Mannheim

1998 Adler Mannheim

1999 Adler Mannheim

2000 München Barons

2001 Adler Mannheim

2002 Kölner Haie

2003 Krefeld Pinguine

2004 Frankfurt Lions

2005 Eisbären Berlin

2006 Eisbären Berlin

2007 Adler Mannheim

2008 Eisbären Berlin

2009 Eisbären Berlin

2010 Hannover Scorpions

2011 Eisbären Berlin

2012 Eisbären Berlin

2013 Eisbären Berlin

2014 ERC Ingolstadt

Spielplan

Spielplan der Adler Mannheim in der Saison 2014/15

Die Deutsche Eishockey Liga startet am Freitag, 12. September, in die Saison 2014/15. Die Spiele der Adler im Überblick. [mehr]

Edelreservist

Sport allgemein

Bayer Leverkusen hält an Edelreservist Drmic fest

Beim 1. FC Nürnberg gefeiert, bei Bayer Leverkusen meist Reservist: Stürmer Josip Drmic hat sich beim Werksclub bisher nicht durchsetzen können. Bayer will an ihm festhalten und lehnt eine Ausleihe in der Winterpause ab. 04-Clubchef Schade: Keine Pläne in diese Richtung. [mehr]

Fußball

Spannendes Wiedersehen

Kaiserslautern. In der Zweitliga-Tabelle steht Aufsteiger SV Darmstadt 98 auf Platz drei und damit einen Rang vor dem 1. FC Kaiserslautern. Trotzdem sieht Lilien-Trainer Dirk Schuster sein Team im Spitzenspiel auf dem Betzenberg am heutigen Freitagabend (20.30 Uhr) als krassen Außenseiter. Und auch… [mehr]

Löwen vor Spiel gegen Eulen

Derby als gute Gelegenheit für Trotzreaktion

Am Mittwoch im Bundesliga-Derby bei der TSG Friesenheim wollen die Rhein-Neckar Löwen beweisen, dass sie besser spielen können als beim Fehler-Festival von Celje. [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR