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Eishockey: Adler-Coach hochzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft / Brandon Yip kehrt gegen Hamburg zurück

Foul an Richmond macht Ireland böse

Archiv-Artikel vom Freitag, den 22.01.2016

Von unserem Redaktionsmitglied Jan Kotulla

Greg Ireland ist immer noch wütend darüber, dass der Check gegen Danny Richmond nicht mit einer Sperre gegen den Berliner André Rankel geahndet wurde.

© Binder

Mannheim. Auswärtsfahrten sind für die Mannheimer Adler Routine, selbst bei zwei Spielen in fremden Hallen wie an einem Wochenende mit den Spielen in Hamburg (heute, 19.30 Uhr) und am Sonntag in Köln (16.30 Uhr) packen die Profis nicht viel mehr ein als üblich. "Zwei zusätzliche Schläger, das ist alles, was ich mitnehme", sagt Dennis Endras. "Das Reisen sind wir ja gewohnt. Wichtig ist, dass wir auf der Heimreise möglichst viele Punkte im Gepäck haben", blickt der Torhüter voraus.

Bei den Duellen gegen die Freezers und die Haie steht einiges auf dem Spiel, die Mannheimer als Tabellensiebte können mit Siegen näher an die Spitze rücken, die Verfolger Hamburg (9) und Köln (10) brauchen jeden Zähler, um doch noch die direkten Play-off-Plätze zu erreichen. Das weiß auch Endras: "Es ist wichtig, dass wir den Abstand zwischen uns und unseren beiden nächsten Gegnern vergrößern."

Dabei mithelfen könnte wieder Stürmer Brandon Yip. Der 30-Jährige hatte wegen einer Unterkörperverletzung fast drei Wochen pausieren müssen. Danny Richmond und Andrew Joudrey absolvierten die gestrige Übungseinheit ebenso ohne Probleme wie Marcel Goc und Denis Reul. "Ich brauche noch ein bisschen", übt sich Goc in Geduld. Für Reul dürfte die Leidenszeit nach seiner Schulteroperation in der kommenden Woche zu Ende gehen. Seit Mitte Oktober hatte der Hüne gefehlt.

Lob für neuen Haie-Trainer

"Es gab Phasen in dieser Saison, da war der Reha-Raum gut gefüllt. Es ist gut für uns alle, dass die Jungs nach und nach wieder mit uns auf dem Eis stehen", freut sich Christoph Ullmann über die guten Nachrichten. Diese würden zur positiven Stimmung im Team beitragen. "Unsere beiden nächsten Gegner sind nicht so gut ins neue Jahr gestartet wie wir. Bei den Haien wurde ja nun die Reißleine gezogen, aber wir beschäftigen uns nicht mit den Gegnern, sondern konzentrieren uns auf uns", macht Ullmann vor dem Spiel gegen seinen Ex-Klub Köln klar.

Das fordert auch Trainer Greg Ireland, der Cory Clouston, "den Neuen" bei den Haien, persönlich kennt. "Als ich in San Antonio war, hat Cory die Binghamton Senators gecoacht", erzählt Ireland. "Ich bin mir sicher, dass es in Köln mit ihm aufwärts geht", sagt der 50-Jährige, will aber natürlich selbst nicht Punktelieferant sein.

"Die Jungs haben im Training toll mitgezogen, sie werden immer mehr zu einer Einheit. Wenn wir gegen Hamburg und Köln so hart arbeiten wie beim 3:2-Sieg gegen die Eisbären, sollte für uns etwas drin sein", fordert Ireland von seinen Schützlingen vollen Einsatz und Disziplin.

Bei all den positiven Entwicklungen bei den Adlern, das Foul gegen Danny Richmond vom Sonntag nagt immer noch am Trainer. Ohne den Namen des Übeltäters André Rankel in den Mund zu nehmen, rechnet Ireland mit dem Berliner und auch der Liga ab: "Es gibt Leute, die keinen Respekt vor ihren Kollegen haben. Diesen Spieler, der ein Wiederholungstäter ist, nicht zu sperren, war eine signifikante Fehlentscheidung", ist beim Kanadier der Ärger über den Check noch nicht verraucht.

"Bei Brandon Yip oder Marcus Kink wäre der Arm der Schiedsrichter nach oben gegangen", erinnert Ireland an die Vier-Spiele-Sperre gegen Kapitän Kink Ende Oktober. Der Coach fordert, aus dem Fehler zu lernen: "Es müssen Disziplin-Regeln her, damit nicht Spieler wie Jamie Tardif gezwungen sind, ihre Teamkollegen zu schützen, weil es niemand anderes tut."

© Mannheimer Morgen, Freitag, 22.01.2016
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