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Eishockey: Nachdem die Adler zuletzt vier Niederlagen aus sechs Spielen kassierten, wollen sie gegen Augsburg zurückschlagen

Tabellenführung kein Ruhekissen

Archiv-Artikel vom Samstag, den 24.01.2015

Von unserem Mitarbeiter Thomas Schulz

Glen Metropolit (rechts) wirft sich ins Getümmel. Beim 3:5 gegen die Haie sorgten die Mannheimer Adler aber zu selten für Verkehr vor dem Kölner Kasten.

©  Pix

Köln. Die Adler-Spieler standen am Donnerstagabend noch unter der Dusche ihrer Kabine, da wurde in der Kölnarena bereits kräftig umgebaut. Von der Eisfläche, auf der das Team von Trainer Geoff Ward gerade ein 3:5 gegen die Kölner Haie hatte hinnehmen müssen, war so gut wie nichts mehr zu sehen.

Schließlich sollte am gestrigen Freitag die 13-tägige Karnevalsveranstaltung "Lachende Kölnarena" pünktlich starten können. Während sich die KEC-Fans dafür schon einen Tag früher warmschunkeln durften, hatten Mannschaft und mitgereiste Anhänger der Mannheimer nichts zu lachen. "Wir haben nicht getan, was nötig war, um dieses Spiel zu gewinnen", sagte Ward auf der Pressekonferenz kurz und knapp.

Akdag: Wir kommen da raus

Familientag gegen Augsburg

Das Heimspiel der Mannheimer Adler am Sonntag (14.30 Uhr) gegen die Augsburger Panther wird als "Familientag" organisiert. Das heißt, Erwachsene zahlen für eine Karte im Oberrang 10 Euro, Kinder 5 Euro.

Bislang wurden bereits 11 700 Tickets abgesetzt. Neben vielen Ständen in den Umläufen lockt als Höhepunkt nach dem Spiel eine Autogrammstunde mit der gesamten Mannschaft der Adler.

Der 52-Jährige stammt aus der kanadischen Stadt Waterloo. Ein eben solches war die Niederlage in Köln sicher nicht. Gleichwohl sollte die vierte Niederlage aus den vergangenen sechs Spielen die Adler in ihrer Komfortzone wachrütteln. Weder die bisher starke Saison noch die Tabellenführung bedeuten ein Ruhekissen. "Alle Mannschaften haben mal eine Phase, in der es nicht läuft. Doch wir haben ein gutes Team. Wir wissen, was wir können und kommen da raus. Aber dafür ist jetzt jedes Spiel wichtig", sagte Verteidiger Sinan Akdag, der mit dem 2:2 seinen elften Treffer sowie 26. Scorerpunkt der Saison verbuchte.

Auf elf mehr kommt Angreifer Glen Metropolit, der das 1:1 vorbereitete und die interne Scorerliste weiter klar anführt. Der 40-Jährige stand nach seiner Handverletzung erstmals seit dem 6. Januar wieder zur Verfügung und wollte sofort Verantwortung übernehmen. Dabei allerdings unterliefen ihm an der gegnerischen blauen Linie zwei eklatante Scheibenverluste. "Ich bin eben ein Spielmacher, da können Fehler passieren", sagte Metropolit und ergänzte zum momentanen Durchhänger der Adler: "Die Spiele werden zum Ende der Vorrunde hin immer intensiver. Das ist eine neue Herausforderung für uns."

Wie diese am Sonntag (14.30 Uhr, SAP Arena) gegen die Augsburger Panther bestanden wird, interessiert natürlich auch Teal Fowler. Der Manager, der von der Hochzeit seines Cousins in Denver zurück ist, nannte in Köln die Defizite beim Namen. "Wir hatten bei fünf gegen fünf zu viele Puckverluste und haben zudem mit wenig Energie sowie Motivation agiert."

Dass dies an den inzwischen vielen Vertragsverlängerungen liegt, ist angesichts des guten Charakters der Spieler unwahrscheinlich. Einer, dessen Kontrakt ausläuft, fehlte in Köln verletzungsbedingt. Frank Mauer zeigte zuletzt starke Leistungen, könnte aber - wie berichtet - vor dem Absprung stehen. "Frank ist ein guter Spieler und hat mehrere Optionen. Wir führen Gespräche, aber die Entscheidung liegt bei ihm", formulierte Fowler eher defensiv.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 24.01.2015
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Bundesliga:

1991 Düsseldorfer EG

1992 Düsseldorfer EG

1993 Düsseldorfer EG

1994 EC Hedos München

 

Deutsche Eishockey Liga (DEL):

1995 Kölner Haie

1996 Düsseldorfer EG

1997 Adler Mannheim

1998 Adler Mannheim

1999 Adler Mannheim

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2001 Adler Mannheim

2002 Kölner Haie

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2005 Eisbären Berlin

2006 Eisbären Berlin

2007 Adler Mannheim

2008 Eisbären Berlin

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