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Eishockey: Russischer Nationalspieler trainiert Adler-Talente

NHL-Star Datsyuk in Viernheim

Von unserem Redaktionsmitglied Christian Rotter

Pavel Datsyuk (links) - hier gegen Marcel Goc - leitet das Training.

©  dpa

Mannheim. Was für ein Coup! Pavel Datsyuk kommt nach Viernheim! Helmut de Raaf stößt derzeit überall auf ungläubiges Staunen. Dem Trainer der Mannheimer Jungadler, Titelträger in der Deutschen Eishockey-Nachwuchsliga und Talentschuppen der "großen" Adler ist ein dicker Fisch ins Netz gegangen: Beim Camp in Viernheim, das von Freitag bis Dienstag stattfindet, wird Pavel Datsyuk vorbeischauen, der NHL-Star der Detroit Red Wings.

"Datsyuk gehört für mich zu den zehn besten Stürmern weltweit. Er ist für viele Nachwuchsspieler ein großes Idol, weil er mit seiner Genialität und nicht mit einem großen Mundwerk auffällt", sagt de Raaf über den 31-Jährigen, der mit Detroit zweimal den Stanley Cup gewann (2002 und 2008) und im Mai 2012 mit der russischen Nationalmannschaft den WM-Titel feierte.

Was bringt so einen Spieler ins südhessische Viernheim? De Raafs guter Freund Todd Woodcroft, Europa-Chefscout der Los Angeles Kings, ist wiederum Datsyuks Kumpel. Woodcroft fädelte den Deal ein. "Datsyuk veranstaltet in seiner Heimatstadt Jekaterinburg im Sommer immer ein Camp für sozial benachteiligte Kinder. Ich habe gefragt, ob er sich vorstellen könne, zu uns zu kommen - und bekam eine Zusage", erzählt de Raaf, der danach nur noch einmal kurz zusammenzuckte: "Pavel fragte mich, ob wir ihm einen Schläger stellen könnten, da dessen Transport im Flugzeug schwierig sei. Ich habe gedacht: Wo soll sich jetzt einen Datsyuk-Schläger auftreiben, und was wird er mich kosten? Auf meine Rückfrage, welches Modell es sein solle, antwortete er nur: ein Schläger für einen Linksschützen!"

Um in der Viernheimer Eissporthalle neben jungen Adler-Profis wie Matthias Plachta und Marc El-Sayed auch den Nachwuchs des Vereins zu trainieren, scheut Datsyuk keine Mühen. Er steigt am Freitag um 5 Uhr Ortszeit in Jekaterinburg in den Flieger, landet um 6.30 Uhr deutscher Zeit in Frankfurt und will um 8.30 Uhr auf dem Eis stehen. Am Samstagabend geht es für ihn zurück in die Heimat. Weitere Einheiten, bei denen Fans willkommen sind, übernehmen unter anderen Jay Woodcroft, Assistenzcoach der San José Sharks, und Pierre Groulx, Torhütertrainer der Montreal Canadiens.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 11.07.2012
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Bundesliga:

1991 Düsseldorfer EG

1992 Düsseldorfer EG

1993 Düsseldorfer EG

1994 EC Hedos München

 

Deutsche Eishockey Liga (DEL):

1995 Kölner Haie

1996 Düsseldorfer EG

1997 Adler Mannheim

1998 Adler Mannheim

1999 Adler Mannheim

2000 München Barons

2001 Adler Mannheim

2002 Kölner Haie

2003 Krefeld Pinguine

2004 Frankfurt Lions

2005 Eisbären Berlin

2006 Eisbären Berlin

2007 Adler Mannheim

2008 Eisbären Berlin

2009 Eisbären Berlin

2010 Hannover Scorpions

2011 Eisbären Berlin

2012 Eisbären Berlin

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