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Handball: Verantwortliche basteln am Kader für die neue Saison

Bei den Eulen rauchen die Köpfe

Archiv-Artikel vom Donnerstag, den 03.01.2013

In Friesenheim läuft auch der Vertrag von Arni Thor Sigtryggsson aus.

©  Binder

Friesenheim. Winterschlaf halten die Friesenheimer Eulen in diesem Jahr keinen - vor allem die Verantwortlichen beim Handball-Zweitligisten nicht. Trainer Thomas König bittet seine Jungs am 10. Januar zum Trainingsauftakt im neuen Jahr, um Punkte geht es gar erst wieder am 10. Februar gegen Erlangen. Doch den Männern hinter den Kulissen der TSG Friesenheim gönnt die Saison keine Atempause.

Geschäftsführer Werner Fischer muss mit zwölf Spielern mit auslaufenden Verträgen über ihre sportliche Zukunft verhandeln; Physiotherapeut Wolfgang Corbie hat nach wie vor ein halbes Dutzend Verletzte im Blick; Manager Günter Gleich ist ständig im Dialog mit Sponsoren und anderen Werbepartnern, und Cheftrainer Thomas König bringt bereits jetzt seine Vorstellungen für die neue Runde ein - es geschieht derzeit viel außerhalb der Trainingshalle.

Bei der Bilanz der Vorrunde halten sich Zufriedenheit und Enttäuschung die Waage: "Wir stehen mit 19:17 Punkten auf dem achten Tabellenplatz - angesichts unserer Verletzungsmisere eine achtbare Position", sagt König. "Aber wir könnten weiter vorne stehen, wenn wir mehr Glück gehabt hätten." So verloren die Eulen die ersten drei Saisonspiele mit jeweils einem Tor Differenz.

Schon am zweiten Spieltag schlug das Verletzungspech zu, der Kreuzbandriss von Benjamin Matschke war nur der Anfang. "Wären wir nicht so schlimm gebeutelt worden, würde die Situation besser aussehen", ist sich auch der Sportliche Leiter Ulrich Spettmann sicher. Die Statistik gibt ihm recht: Zum Tabellendritten TV Bittenfeld (24:12) hat die TSG nur fünf Punkte Rückstand, aber zu den Abstiegsplätzen mit dem ASV Hamm (13:23) sind es auch nur sechs Zähler. Spettmann: "Die Liga ist ungewöhnlich ausgeglichen. Ein guter Monat bringt uns schnell nach oben, ein schlechter genauso schnell nach unten."

TSG eine gute Adresse

Ausgerechnet jetzt könnte es Unruhe im 19er-Kader geben, denn die Vertragsverhandlungen mit immerhin zwölf Spielern stehen an. Trainer König würde zwar am liebsten "mit allen weitermachen", aber die solide geführte TSG achtet auf die Finanzen: "Wir geben nicht mehr Geld aus, als wir haben. Wir machen keine Schulden", sagt Gleich. Bei Spielern in den Bundesligen gilt Friesenheim als gute Adresse. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten blieben die Eulen noch nie das Gehalt schuldig.

Spieler wie Philipp Grimm, mit 117 Saisontoren die Nummer eins der Zweitliga-Torjägerliste, Andrej Kogut oder Arni Thor Sigtryggsson sind das Rückgrat der Mannschaft - und wecken das Interesse anderer Klubs. Außer bei diesem Trio laufen auch die Verträge von Maximilian Bender, Ognjen Backovic, Christopher Klee, Jan Claussen, Marco Hauk, Felix Kossler, Niklas Schwenzer und Stephan Just aus. Cornelius Maas ist bis zur Winterpause vom Bundesligisten TV Großwallstadt ausgeliehen. Gut möglich, dass sich das Eulen-Team - wie im Vorjahr - mächtig verändern wird. rs

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 03.01.2013
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