Kann heute die 100 voll machen: Philipp Grimm.
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Ludwigshafen.
Für die Handballer der TSG Friesenheim gibt es in der 2. Bundesliga keine echte Weihnachtspause: Am Samstag, 19 Uhr, zwei Tage vor Heiligabend, müssen die Eulen 20 Kilometer nördlich von Hamburg beim Aufsteiger SV Henstedt-Ulzburg antreten - am zweiten Weihnachtsfeiertag, 17 Uhr, in eigener Halle gegen Eintracht Hildesheim. Gibt es in den letzten beiden Spielen dieses Jahres die von Trainer Thomas König erhofften Siege, sind die Aufstiegsplätze in Reichweite.
Henstedt-Ulzburg im Kreis Bad Segeberg ist mit über 27 000 Einwohnern die größte Gemeinde von Schleswig-Holstein ohne Stadtrecht. In der 2. Bundesliga spielen erstmals die "Frösche" des SV Henstedt-Ulzburg - so nennen sich die norddeutschen Handballer - seit Beginn der Saison und zahlen vorerst Lehrgeld: Nach drei Heim- und zwei Auswärtserfolgen stehen sie nach 16 Spielen auf dem 17. Tabellenplatz, haben aber nur zwei Punkte Rückstand auf einen "sicheren" Rang.
Wiedersehen mit Kibat
Die Norddeutschen sind als Neuling immer für eine Überraschung gut: Heimsiege gab es bisher gegen den EHV Aue (29:28), die HG Saarlouis (38:28) und den HC Erlangen (25:24) - in der Fremde verzeichneten sie doppelte Punktgewinne in Hamm (25:24) und Leipzig (31:25). Einer, der bei den Holsteinern die Fäden im Rückraum zieht, ist ein Ex-Friesenheimer: Nico Kibat (32) wechselte zu Saisonbeginn aus Bietigheim in den hohen Norden. Ansonsten sind die Holsteiner fast eine "Mannschaft der Unbekannten". Doch Trainer König warnt: "In dieser Liga kann jeder jeden besiegen - das hat man zuletzt deutlich gesehen."
Im Samstagsspiel wird es bei den Friesenheimern ein Jubiläum geben: Der erste Treffer von Philipp Grimm ist sein 100. Saisontor. Grimm ist derzeit mit 99 Treffern (33 Strafwürfe) drittbester Torjäger der Liga. rs