DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

Montag, 22.12.2014

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • Drucken
  • Senden

Fußball: Vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger St. Pauli am Sonntag gibt es beim Fußball-Bundesligisten jede Menge Baustellen

1899 Hoffenheim bekommt keine Atempause

Von unserem Redaktionsmitglied Jürgen Berger

Zuzenhausen. Die Baustellen bei 1899 Hoffenheim werden nicht weniger. Vor dem Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen den FC St. Pauli gab es gestern kurzzeitig Spekulationen um einen vorzeitigen Abgang von Marco Pezzaiuoli. Der TSG-Trainer war als Kandidat für die Nachfolge von DFB-Sportdirektor Matthias Sammer gehandelt worden, ehe sich dieser gestern Nachmittag doch gegen einen Wechsel zum Hamburger SV entschied.

Zwei Stunden vor dieser Nachricht hatte Pezzaiuoli bei der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem Aufsteiger kein klares Bekenntnis zur TSG gegeben. "Man sollte die Tür nie zuschlagen", sagte der gebürtige Mannheimer, der von 2007 bis Juni 2010 als DFB-Nachwuchstrainer gearbeitet hatte. Eine merkwürdige Aussage angesichts der angespannten Situation im Kraichgau. Zumal der 42-Jährige, der Anfang des Monats die Nachfolge von Ralf Rangnick antrat, noch immer keinen Vertrag als Cheftrainer unterschrieben hat. Das liegt auch daran, dass Manager Ernst Tanner nach wie vor ständig unterwegs ist, um einen Nachfolger von Demba Ba zu verpflichten.

Pezzaiuoli hofft auf eine Vollzugsmeldung an diesem Wochenende. "Ein neuer Stürmer kommt sicher, vielleicht holen wir sogar zwei", sagte der Hoffenheimer Coach. Sein Wunschspieler ist weiterhin Ryan Babel vom FC Liverpool. Auch wenn der 24-Jährige zuletzt immer wieder betonte, dass er lieber zu seinem Heimatverein Ajax Amsterdam zurückkehren würde. "Ich finde es legitim, seine Wünsche zu äußern", erklärte Pezzaiuoli. Er habe "positive Gespräche" mit dem Niederländer geführt und dadurch "ein gutes Gefühl". Mut machen, könnte ihm eine Aussage von Frank de Boer gegenüber der englischen Zeitung "Daily Mail". "Ryan wäre eine sehr große Verstärkung für uns. Es könnte jedoch Probleme geben, seine finanziellen Forderungen zu erfüllen", wird der Ajax-Trainer zitiert.

Im Fall Demba Ba ist Stoke City unterdessen wohl endgültig aus dem Transferpoker ausgestiegen. Der Premier-League-Klub leiht den Norweger John Carew von Aston Villa bis zum Saisonende aus. Damit bleiben West Ham United und West Bromwich Albion im Rennen. Und auch ein weiterer Hoffenheimer Angreifer denkt an einen Abschied. Prince Tagoe wird vom 1. FC Köln umworben. "Ein Wechsel ist nur möglich, wenn wir gleichwertigen Ersatz bekommen", stellte Pezzaiuoli klar.

Manager Tanner muss sich zudem auch wieder mit einer Personalie beschäftigen, die eigentlich erledigt schien. Botafogo Rio de Janeiro hat die letzte Rate der Ablösesumme für Maicosuel nicht fristgerecht bezahlt und nun Aufschub bis zum 31. Januar erhalten. "Ist das Geld dann nicht da, muss er laut Vertrag zurück", berichtete Tanner. Der Haken: Maicosuel kuriert derzeit einen Kreuzbandriss aus. Gegen St. Pauli wird ein weiterer Brasilianer nur auf der Tribüne sitzen: Für Neuzugang Firmino ist die Freigabe zwar eingetroffen, doch der 19-Jährige muss krankheitsbedingt passen.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 22.01.2011
  • Drucken
  • Senden
 
 
 

Facebook Fans des Mannheimer Morgen

Newsletter

Die "Morgenweb"-Redaktion hält Sie auf dem Laufenden - am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Urlaub. Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein:

Weitere Newsletter

Fußball

Hübners heiße Zeit beginnt

Leverkusen/Frankfurt. Sie rufen ihn "Fußball-Gott" in Frankfurt: Alexander Meier ist der Torjäger-Herbstmeister in der Hinrunde der Fußball-Bundesliga. "Er ist ein giftiger Schleicher mit super Näschen", rühmte Eintrachts Vorstandschef Heribert Bruchhagen den Angreifer, der beim 1:1 (1:0) bei Bayer… [mehr]

Fußball

Lautern feiert, SVS flucht

Kaiserslautern. Weihnachten kann für die Roten Teufel kommen: Fußball-Zweitligist 1.FC Kaiserslautern gewann gestern sein Heimspiel gegen den SV Sandhausen mit 1:0 (0:0). Allerdings taten sich die Pfälzer vor 27 818 Zuschauern gegen die stark ersatzgeschwächt angetretenen Hardtwälder mächtig schwer… [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR