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Fußball: Bei der TSG Hoffenheim gibt es nach dem 1:1 beim starken Aufsteiger SC Freiburg gemischte Gefühle

Ein bisschen Kopfweh

Von unserem Redaktionsmitglied Jürgen Berger

TSG-Kapitän Sebastian Rudy (l.) und Freiburgs Florian Niederlechner schenken sich nichts.

© apf

Freiburg/Zuzenhausen. TSG-Stürmer Andrej Kramaric präsentierte sich in der 60. Minute als Fußball-Künstler. Sein sehenswerter Schlenzer von der linken Strafraumecke war der Glanzpunkt im badischen Bundesliga-Duell zwischen dem SC Freiburg und Hoffenheim (1:1). Der kroatische Nationalspieler glich die Breisgauer Führung durch Maximilian Philipp aus, der im Elfmeternachschuss (56.) erfolgreich war - für mehr reichte es für den Tabellenvierten an der Dreisam trotz Überlegenheit nicht.

"Ich weiß nicht so recht, was ich sagen soll. Ich bin nicht ganz zufrieden. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber es hat nicht gereicht", haderte Kramaric, dessen Team den Dortmunder Patzer (1:2 in Berlin) nicht ausnutzen konnte. Seine eigene Erfolgsserie spielte für den 25-Jährigen nur eine untergeordnete Rolle. In Freiburg gelang ihm der vierte Treffer in den vergangenen vier Partien - und nach drei Anläufen als Joker durfte der ehrgeizige Torjäger endlich wieder in der Startelf ran.

Kramaric nicht zufrieden

"Den Ball habe ich beim Tor natürlich perfekt getroffen. Ich habe gehofft, dass wir das Spiel durch das 1:1 drehen können, aber es hat nicht gereicht. Partien wie diese müssen wir einfach gewinnen, nur dann kann man von etwas Größerem träumen", betonte Kramaric. Der Abstand zu einem festen Champions-League-Platz beträgt schließlich nur einen Zähler. Während Trainer Julian Nagelsmann mit dem Punkt beim gefährlichen Aufsteiger "ganz gut leben" konnte, legten Kramarics Teamkollegen ebenfalls den Finger leicht in die Wunde. "Wir haben viel von dem auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Deshalb bin ich mit dem Punkt nicht zufrieden. Wir haben Freiburg zu vielen Fehlern gezwungen, konnten uns dafür aber nicht belohnen", erklärte Innenverteidiger Niklas Süle. Kapitän Sebastian Rudy ergänzte: "Wir hätten hier auch gewinnen können. Deshalb bin ich nicht ganz zufrieden. Freiburg ist eine gute Mannschaft, aber wir waren das bessere Team. Ich wollte drei Punkte, aber wir müssen und können mit dem einen Zähler leben."

In den kommenden Wochen geht es im Kampf um Europa Schlag auf Schlag für die TSG, die Glück hatte, dass der Ex-Hoffenheimer Janik Haberer nur den Pfosten traf (80.). Dem ausverkauften Heimspiel am nächsten Samstag gegen Bayer Leverkusen folgen Duelle mit Verfolger Hertha BSC Berlin, Bayern München, Hamburger SV, Mönchengladbach, Köln und Eintracht Frankfurt.

Dann geht es für die TSG auch darum, mehr Abschlüsse im Strafraum zu erreichen. Das war in Freiburg einer der wenigen Schwachpunkte. Ansonsten beeindruckte die TSG erneut mit ihrer Stabilität, steckte den Rückstand nach dem Foul von Kevin Vogt an Florian Niederlechner weg. Kein Wunder, dass SC-Trainer Christian Streich dem Kontrahenten ein Lob mit auf den Nachhauseweg gab: "Hoffenheim gehört für mich zu den vier besten Teams der Liga." Auch wenn der Mannschaft diesmal der entscheidende Tick gefehlt hat.

© Mannheimer Morgen, Montag, 13.03.2017
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