DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

 

Freitag, 18.04.2014

Suchformular
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden

Fußball: Beim VfL Wolfsburg sorgt der designierte Trainer Bernd Schuster eher für Unruhe / Fans und Medien machen Stimmung gegen den „Blonden Engel“

„Bitte nicht“ statt „Herzlich willkommen“

Wolfsburg. Auf den designierten Trainer Bernd Schuster wartet beim VfL Wolfsburg eine schwere Aufgabe. Der frühere Fußball-Nationalspieler soll nach Medien-Informationen zunächst einen Vertrag bis 2014 erhalten. Der Kontrakt würde sich automatisch um ein Jahr verlängern, wenn sich der Bundesligaklub in der nächsten Saison für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert. Ein Vereinssprecher wollte die Europa-Klausel nicht kommentieren. Die Wolfsburger möchten den Nachfolger von Interimscoach Lorenz-Günther Köstner in den nächsten Tagen vorstellen. VfL-Manager Klaus Allofs hatte Schuster als Kandidaten bestätigt und hinzugefügt. "Aber es müssen alle Rahmenbedingungen stimmen." Dafür sei nicht nur der sportliche Erfolg wichtig. "Wir müssen aber auch Kontinuität, Struktur und Ruhe in den Verein bekommen", betonte Allofs.

Im Umfeld des Vereins hat die Personalie Schuster aber eher für Unruhe gesorgt. Zahlreiche VfL-Fans sind gegen die geplante Verpflichtung des früheren Meistertrainers von Real Madrid, der am heutigen Samstag seinen 53. Geburtstag feiert. Auch die örtlichen Medien kommunizierten ihre Vorbehalte gegen Schuster in ungewöhnlicher Form. Zeitungskommentare mit der Überschrift "Bitte nicht" klingen nicht nach einem "Herzlich Willkommen" für den Augsburger.

Schuster gilt als Freund von Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz. Der bevorzugt bei seinen Personalentscheidungen gerne große Namen. Schuster war in seiner aktiven Zeit ein Weltklassespieler. Von daher würde er gut in eine Reihe mit Stefan Effenberg, Dieter Hoeneß, Felix Magath oder Klaus Allofs passen, die alle in Wolfsburg tätig waren oder es noch sind. dpa

© Mannheimer Morgen, Samstag, 22.12.2012
  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden
 
 
TICKER

Facebook Fans des Mannheimer Morgen

Newsletter

Die "Morgenweb"-Redaktion hält Sie auf dem Laufenden - am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Urlaub. Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein:

Weitere Newsletter

weitere Sonderveröffentlichungen

Hier geht es zu weiteren Sonderveröffentlichungen im morgenweb

Bestzeit

Erstes Aufbäumen der Verfolger schreckt Mercedes nicht

Mit der Tagesbestzeit in Shanghai hat Mercedes-Pilot Lewis Hamilton Ansprüche auf den ersten Sieg-Hattrick in seiner Formel-1-Karriere angemeldet. Der Rückstand der Verfolger war diesmal zwar etwas kleiner, große Hoffnung machen die sich trotzdem nicht. [mehr]

Eishockey

Wolf: Ich bin kein Schläger

Hamburg. Nationalspieler David Wolf hat mit Unverständnis auf die teils heftige Kritik an seinem Ausraster in den DEL-Play-offs reagiert. "Ich bin kein Schläger, ich bin ein guter Eishockeyspieler", sagte der Stürmer der Hamburg Freezers der Sport Bild. Der 24-Jährige hatte Gegenspieler Benedikt… [mehr]

Rhein-Neckar Löwen (mit Fotostrecke und Video)

Ein bisschen Freude und noch mehr Vorsicht

Die Rhein-Neckar Löwen stehen an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga, doch von der Meisterschaft will nach dem 29:26-Sieg über den THW Kiel keiner so richtig reden. Bei den unterlegenen Norddeutschen legte sich hingegen die Enttäuschung schnell - es folgte der Trotz. [mehr]

Genügsam

Sport allgemein

Genügsamer Weltmeister: Vettel fremdelt mit «Suzie»

Sebastian Vettel hat noch immer nicht das Gefühl für seinen neuen Formel-1-Dienstwagen gefunden. In China droht die nächste Schlappe. Noch aber lächelt der Weltmeister. [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR