DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

Sonntag, 25.09.2016

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • Drucken
  • Senden

Fußball: Beim VfL Wolfsburg sorgt der designierte Trainer Bernd Schuster eher für Unruhe / Fans und Medien machen Stimmung gegen den „Blonden Engel“

„Bitte nicht“ statt „Herzlich willkommen“

Archiv-Artikel vom Samstag, den 22.12.2012

Wolfsburg. Auf den designierten Trainer Bernd Schuster wartet beim VfL Wolfsburg eine schwere Aufgabe. Der frühere Fußball-Nationalspieler soll nach Medien-Informationen zunächst einen Vertrag bis 2014 erhalten. Der Kontrakt würde sich automatisch um ein Jahr verlängern, wenn sich der Bundesligaklub in der nächsten Saison für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert. Ein Vereinssprecher wollte die Europa-Klausel nicht kommentieren. Die Wolfsburger möchten den Nachfolger von Interimscoach Lorenz-Günther Köstner in den nächsten Tagen vorstellen. VfL-Manager Klaus Allofs hatte Schuster als Kandidaten bestätigt und hinzugefügt. "Aber es müssen alle Rahmenbedingungen stimmen." Dafür sei nicht nur der sportliche Erfolg wichtig. "Wir müssen aber auch Kontinuität, Struktur und Ruhe in den Verein bekommen", betonte Allofs.

Im Umfeld des Vereins hat die Personalie Schuster aber eher für Unruhe gesorgt. Zahlreiche VfL-Fans sind gegen die geplante Verpflichtung des früheren Meistertrainers von Real Madrid, der am heutigen Samstag seinen 53. Geburtstag feiert. Auch die örtlichen Medien kommunizierten ihre Vorbehalte gegen Schuster in ungewöhnlicher Form. Zeitungskommentare mit der Überschrift "Bitte nicht" klingen nicht nach einem "Herzlich Willkommen" für den Augsburger.

Schuster gilt als Freund von Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz. Der bevorzugt bei seinen Personalentscheidungen gerne große Namen. Schuster war in seiner aktiven Zeit ein Weltklassespieler. Von daher würde er gut in eine Reihe mit Stefan Effenberg, Dieter Hoeneß, Felix Magath oder Klaus Allofs passen, die alle in Wolfsburg tätig waren oder es noch sind. dpa

© Mannheimer Morgen, Samstag, 22.12.2012
  • Drucken
  • Senden
 
 
TICKER

Themen des Tages Newsletter

Die "Morgenweb"-Redaktion hält Sie mit den Themen des Tages auf dem Laufenden - am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Urlaub. Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein:

Weitere Newsletter

Bruno Labbadia

HSV verpasst Überraschung - Frankfurt gegen Hertha remis

Von wegen klare Angelegenheit! Erst durch ein Tor in der 88. Minute kommt der FC Bayern zum Sieg beim HSV. Das könnte das Ende für Coach Labbadia in Hamburg gewesen sein. Mehr Treffer gibt es in Frankfurt beim 3:3 gegen Hertha. Auch Leverkusens Chicharito ist in Torlaune. [mehr]

4:1-Erfolg gegen die Düsseldorfer EG

Erstes Ausrufezeichen der Adler

Mannheim. Mit einer Demonstration der Stärke haben sich die Mannheimer Adler in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zurückgemeldet. Gegen eine chancenlose Düsseldorfer EG feierte das Team von Trainer Sean Simpson nach einer überzeugenden Leistung einen 4:1 (3:1, 0:0, 1:0)-Sieg - die ersten drei… [mehr]

Handball-Champions League

Löwen: Erleichterung nach „dreckigem Sieg“

Die Rhein-Neckar Löwen tun sich in der Handball-Bundesliga in der Rolle des Gejagten noch sichtlich schwer. Eine Ablenkung könnte am Sonntag in der Champions League gegen Pick Szeged gelingen. [mehr]

Diktatur in der Königsklasse vor dem Ende

Singapur. Chase Carey ist noch gar nicht richtig im Amt, doch das Ende der Ära von Bernie Ecclestone als Alleinherrscher hat der designierte Vorsitzende der Formel-1-Gruppe schon einmal eingeläutet. Nein, eine "Diktatur" werde es unter ihm in Zukunft nicht mehr geben, sagte Carey am Rande des Grand… [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR