DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

Samstag, 31.01.2015

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • Drucken
  • Senden

Fußball: Beim VfL Wolfsburg sorgt der designierte Trainer Bernd Schuster eher für Unruhe / Fans und Medien machen Stimmung gegen den „Blonden Engel“

„Bitte nicht“ statt „Herzlich willkommen“

Wolfsburg. Auf den designierten Trainer Bernd Schuster wartet beim VfL Wolfsburg eine schwere Aufgabe. Der frühere Fußball-Nationalspieler soll nach Medien-Informationen zunächst einen Vertrag bis 2014 erhalten. Der Kontrakt würde sich automatisch um ein Jahr verlängern, wenn sich der Bundesligaklub in der nächsten Saison für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert. Ein Vereinssprecher wollte die Europa-Klausel nicht kommentieren. Die Wolfsburger möchten den Nachfolger von Interimscoach Lorenz-Günther Köstner in den nächsten Tagen vorstellen. VfL-Manager Klaus Allofs hatte Schuster als Kandidaten bestätigt und hinzugefügt. "Aber es müssen alle Rahmenbedingungen stimmen." Dafür sei nicht nur der sportliche Erfolg wichtig. "Wir müssen aber auch Kontinuität, Struktur und Ruhe in den Verein bekommen", betonte Allofs.

Im Umfeld des Vereins hat die Personalie Schuster aber eher für Unruhe gesorgt. Zahlreiche VfL-Fans sind gegen die geplante Verpflichtung des früheren Meistertrainers von Real Madrid, der am heutigen Samstag seinen 53. Geburtstag feiert. Auch die örtlichen Medien kommunizierten ihre Vorbehalte gegen Schuster in ungewöhnlicher Form. Zeitungskommentare mit der Überschrift "Bitte nicht" klingen nicht nach einem "Herzlich Willkommen" für den Augsburger.

Schuster gilt als Freund von Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz. Der bevorzugt bei seinen Personalentscheidungen gerne große Namen. Schuster war in seiner aktiven Zeit ein Weltklassespieler. Von daher würde er gut in eine Reihe mit Stefan Effenberg, Dieter Hoeneß, Felix Magath oder Klaus Allofs passen, die alle in Wolfsburg tätig waren oder es noch sind. dpa

© Mannheimer Morgen, Samstag, 22.12.2012
  • Drucken
  • Senden
 

Facebook Fans des Mannheimer Morgen

Newsletter

Die "Morgenweb"-Redaktion hält Sie auf dem Laufenden - am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Urlaub. Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein:

Weitere Newsletter

Deutlich

Serena Williams lässt Scharapowa im Finale keine Chance

Seit 2004 hat Maria Scharapowa nicht mehr gegen ihre Angstgegnerin Serena Williams gewonnen. Und auch im Endspiel der Australian Open 2015 änderte sich das nicht. Williams hat jetzt Martina Navratilova und Chris Evert in der Grand-Slam-Rekordliste hinter sich gelassen. [mehr]

Eishockey (mit Video)

Adler gehen auf Bärenjagd

Tabellenführer Mannheim tritt am Freitagabend bei den Iserlohn Roosters an. Die Sauerländer hatten zuletzt von sich reden gemacht, als sie der 4:9-Niederlage gegen Hamburg einen 9:1-Sieg über Krefeld folgen ließen. [mehr]

Handball

Löwen hoffen auf Ende des Vize-Fluchs

Die Dänen Niklas Landin und Mads Mensah Larsen von den Rhein-Neckar Löwen wollen bei der Handball-WM in Katar endlich Gold holen – aber der Start ging daneben. [mehr]

Sebastian Vettel

Sport

Neuer Flitzer für neuen Fahrer

Er ist knallrot, hat unten einen schwarzen Streifen und eine ziemlich lange Nase: Mit diesem Rennauto wird Sebastian Vettel demnächst in der Formel 1 unterwegs sein. Der Rennfahrer ist seit Kurzem beim Team Ferrari. Mit seinem alten Team war er vier Mal Weltmeister in der Formel 1 geworden. Für… [mehr]

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR