Am Ende der Vorrunde protestierten Fans mit Schweigeminuten.
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Frankfurt.
Von einem Fan- oder gar Friedensgipfel will keiner etwas wissen, aber es ist ein bemerkenswertes Treffen: Nach monatelangen öffentlichen Auseinandersetzungen in der Sicherheitsdebatte hat die Deutsche Fußball Liga Fanvertreter nach Frankfurt eingeladen. In der DFL-Zentrale sitzen heute Sprecher von "Pro Fans", "Unsere Kurve", "12:12" und "BAFF" (Bündnis Aktive Fußball-Fans) sowie Fanbeauftragte von Vereinen mit den Spitzenmanagern Christian Seifert und Andreas Rettig an einem Tisch.
"Es ist ein Treffen auf Arbeitsebene. Es geht darum, sich auszutauschen", sagt der neue DFL-Geschäftsführer Rettig. Er war schon auf dem Fangipfel am 1. November in Berlin präsent und warnt: Man dürfe nicht wieder den Fehler machen, die Gespräche "zu einem Medienspektakel zu machen".
Der langjährige Bundesliga-Manager soll vermitteln zwischen der DFL und jenen Anhängern, die zum Ende der Rückrunde auch mit der Schweigeaktion "12:12" in den Bundesliga-Stadien gegen das lange umstrittene, inzwischen beschlossene Sicherheitskonzept protestiert hatten. "Wir freuen uns, dass es diese Einladung gibt. Aber wir haben keine sehr hohen Erwartungen", meint Ben Praße von "Unsere Kurve". dpa