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Fußball-Regionalliga: Derby zwischen Waldhof und FCK II endet 1:1 / Provozierende Gesten der Lauterer Spieler sorgen für Unmut

Guter Sport mit Beigeschmack

Archiv-Artikel vom Montag, den 30.09.2013

Von unserem Mitarbeiter Roland Bode

Den Ball im Visier: SVW-Maskenmann Dennis Franzin und FCK-Akteur Jean Zimmer.

© Binder

Mannheim. Konrad Fünfstück ist Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und Trainer der U 23 des 1. FC Kaiserslautern. Dass sich die mediale Aufmerksamkeit nach einem sehr guten und dramatischen Regionalligaspiel zwischen dem SV Waldhof und den "kleinen" Roten Teufeln, das erst in der dritten Minute der Nachspielzeit durch einen Treffer von Lauterns Jan-Lukas Dorow zum 1:1 (0:0)-Endstand führte, auf ihn richtete, besaß einen mehr als faden Beigeschmack.

3782 Besucher im Carl-Benz-Stadion, unter ihnen gerade 50 mitgereiste Anhänger aus der Pfalz, sahen sportlich zuerst Waldhofs Führungstreffer durch Shaban Ismaili (53.). Nach dem Abpfiff eines sportlich fairen Duells der Erzrivalen aber auch ein Kollektiv an "Stinkefingern" aus Reihen der jungen FCK-Spieler Richtung SVW-Fanblock. "Muss so etwas sein?", schüttelte nicht nur Waldhofs Vizepräsident Klaus Hafner den Kopf. Ansonsten blieb es, abgesehen von den üblichen Fangesängen, friedlich. Die neu gegründete Fan-Initiative "Waldhof-Fans gegen Gewalt", die sich vor Spielbeginn sehr deutlich gegen Randale-Touristen aussprach, hatte bei ihrem ersten Auftritt den erwünschten Erfolg.

Drei Zweitliga-Profis im Kader

SV Waldhof – FCK II 1:1 (0:0)

SV Waldhof: Knödler - Müller, Geiger, Banouas, Huckle, Ismaili, Lauretta (46. Kochendörfer), Weimer, Franzin (81. Dautaj), Sautner (72. Schleusener), Szimayer.

Tore: 1:0 Ismaili (53.), 1:1 Dorow 90.+3). - Beste Spieler: Banouas, Weimer, Ismaili. - Lensch, Bugera, Schnidele. - Schiedsrichter: Daniel Schlager (Raststatt). - Zuschauer: 3782.

Nächstes Spiel: SC Pfullendorf - SV Waldhof; Samstag, 5. Oktober, 14 Uhr. robo

Doch der Reihe nach: Waldhof spielte gegen die mit Enis Alushi, Steven Zellner und Andrew Wooten mit drei Spielern aus dem Zweitliga-Kader verstärkten Gäste über mehr als 80 Minuten dominant und ging nach dem Wechsel durch Ismaili verdient in Führung. Dabei profitierte der rechte offensive Mittelfeldmann davon, dass Ex-Profi Alexander Bugera den Ball am eigenen 16-Meter-Raum vertändelte.

"Darauf habe ich spekuliert", sagte der Torschütze, der zum Helden hätte werden können. Noch nie in den jetzt fünf Vergleichen gegen die seit neun Spielen ungeschlagene FCK-Reserve verließ der SVW als Sieger den Platz. Es sah alles gut aus: Beide Seiten standen vor allem in der Defensive sehr kompakt. Waldhof bestimmte, wie Trainer Kenan Kocak hinterher betonte, "gegen eine Mannschaft das Spiel, die mit einigen Akteuren aufgelaufen ist, die andere Ansprüche haben". Trösten konnte ihn die, bis auf die letzten zehn Minuten, sehr souveräne Vorstellung trotzdem nicht: "Wir haben die letzten zehn Minuten um das Gegentor gebettelt. Da haben wir nach hinten die Ordnung verloren."

Die Strafe folgte in der Nachspielzeit: Zuerst verschätzte sich der ansonsten starke Nassim Banouas in einer Abwehraktion per Kopf. Noch einmal Eckball für die Gäste. Die Ecke kam nah ans Tor und Dorow brauchte nur einzuschieben. Ratlosigkeit herrschte danach bei den Waldhöfern.

Fünfstück, der auf dem Weg in die Katakomben einen heftigen Disput mit SVW-Verteidiger Patrick Huckle hatte, meinte zu den Eskapaden seiner Elf: "Ich habe von allen diesen Dingen nach Spielende nichts gesehen. Sollte dem so gewesen sein, wäre dies nicht schön, dann entschuldige ich mich dafür." Während der Partie war der FCK-Coach durch provokante Äußerungen gegenüber Ordern und Sanitätern aufgefallen.

© Mannheimer Morgen, Montag, 30.09.2013
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